Grafik und Bedienung der Konsolen

Unter Volllast wird die PS5 noch lauter, teils erinnert uns das an die letzte Konsolengeneration - insbesondere mit Disc. Auch nach dem Wechsel in den Standby-Modus ist ein paar Stunden lang ähnlich wie bei der Playstation 4 ein bisschen was zu hören. Wenn die Xbox-Geräte aus sind, dann sind sie wirklich aus und der Lüfter dreht nicht mehr.

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Gewinner: Die Xbox Series X und S liegen nach unserem Eindruck deutlich vorne, weil sie weniger Platz benötigen, stabiler stehen oder liegen und leiser sind. Nicht repräsentative Umfragen im Bekanntenkreis haben außerdem ergeben, dass das Design der PS5 zumindest kritischer gesehen wird.

Grafik: mehr als ein Champion

Auf dem Papier hat die Xbox Series X klare Vorteile gegenüber der Playstation 5. Sie verfügt über eine GPU mit einer Rechenleistung von 12 Teraflops, während die Sony-Konsole auf rund 10,3 Teraflops kommt - das sind rund zehn Prozent Unterschied.

Aus vielen Gründen ist derzeit schwer abzuschätzen, ob die Xbox Series X langfristig echte Vorteile hat. Es könnte auch sein, dass die Entwickler ihre Programme für die PS5 aufwendiger optimieren. Etwa, weil sich das Gerät vermutlich besser verkauft und mehr Hardware und damit mehr Kundschaft existiert - und außerdem, weil es schlicht nötig ist.

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Die Playstation 5 hat einen echten Nachteil, was Grafik angeht: Sie unterstützt - anders als die neue Xbox - nicht nativ die von vielen Gaming-Monitoren verwendete 1440p-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel).

Für solche Displays wird in den meisten Fällen die Spielegrafik in 4K berechnet, von der Konsole auf 1080p herunterskaliert und dann für die Bildschirmausgabe wieder auf 1440p hochskaliert.

Unklar ist, ob die Playstation 5 die sogenannten Variable Refresh Rates (VRR) unterstützt. Im Menü der Xbox Series X/S lässt sich diese Option ausdrücklich aktivieren, auf der PS5 ist dazu nichts zu finden. VRR sorgen dafür, dass ein Monitor die Bildwiederholfrequenz an die vom Spiel bereitgestellte Bildrate anpasst, was sowohl Tearing als auch Sprünge verhindert.

Momentan gibt es aber nicht viele Displays, die VRR (Teil von HDMI 2.1) unterstützen. Falls sich die Technologie wie erwartet weiter verbreitet und die Playstation 5 sie tatsächlich noch nicht beherrschen sollte, dürfte Sony rasch nachbessern können.

Einen weiteren Unterschied gibt es im Hinblick auf Unterstützung für 4K-Auflösungen zusammen mit Bildraten von 60 bis 120 Hz - was gemeinhin mit Kürzeln wie 4K/120 beschrieben wird. Im Menü der Xbox Series X und S lässt sich diese Kombination aktivieren, im Menü der Playstation 5 nicht.

Playstation 4 Playstation 4 ProPlaystation 5
Fertigung28 nm16 nm7 nm
CodenameLiverpoolNeoAriel/Oberon
GrafikeinheitGCN v2GCN v4.5RDNA v2
Compute Units18 @ 800 MHz (1,84 Teraflops)36 @ 911 MHz (4,2 Teraflops)36 @ [bis zu] 2,23 GHz (10,3 Teraflops)
Speicher8 GB GDDR5 @ 176 GB/s8GB GDDR5 @ 218 GB/s16 GB GDDR6 @ 448 GB/s
Storage1 TByte HDD (Sata 2)2 TByte HDD (Sata 3)825 GBe PCIe Gen4 SSD @ 5,5 GB/s
CPU8C, Jaguar @ 1,6 GHz8C, Jaguar @ 2,1 GHz8C/16T, Zen 2 @ [bis zu] 3,5 GHz
Technische Daten von Sonys Playstation-Konsolen

Allerdings darf man sich da nicht täuschen lassen: Im Grunde ist die Option auch auf der PS5 jederzeit verfügbar - sie muss nur vom Spiel genutzt werden, was bisher nur wenige Titel tun. Das funktioniert auf der Xbox Series X/S ganz ähnlich, allerdings kann man dort 4K mit 120 fps eben auch deaktivieren und eine maximale Bildrate von 60 Hz festlegen.

Gewinner: Wir sehen die Xbox Series X und S vorne. Nicht so sehr wegen der etwas höheren Leistungsfähigkeit der X, sondern wegen ganz praktischer Vorteile wie der Unterstützung für 1440p und den Variable Refresh Rates.

MICROSOFT Xbox Series S 512 GB

Bedienung: mutig versus altbewährt

Wer irgendeine Version der Xbox One hat, kennt das Dashboard von Series X und S: Bis auf einige Details sind die Benutzeroberflächen identisch. Microsoft hatte in den vergangenen Jahren immer neue andere Ansätze und Konzepte ausprobiert, die jüngste Version gefällt uns davon am besten.

Das Dashboard wird immer in 1080p dargestellt - also auch dann, wenn wir für Games eine höhere Auflösung gewählt haben. Eine Neuerung bei Xbox Series X/S ist die Quick-Resume-Funktion: Damit können wir bis zu vier Spiele einfach in den Hintergrund versetzen. Beim nächsten Aufruf stehen sie dann schneller wieder zur Verfügung als nach einem richtigen Neustart.

Sony hat für die Playstation 5 eine neue Benutzeroberfläche programmiert, die allerdings Teile der grundsätzlichen Struktur von den Vorgängerkonsolen übernommen hat. Das Dashboard wird normalerweise in der höchstmöglichen Auflösung dargestellt, auf einem 4K-Display also mit 3.840 x 2.160 Pixeln.

Eine Neuerung sind sogenannte Karten, die wir in der Ebene unterhalb der Spiele finden. Damit können wir bestimmte Stellen in PS5-Games besonders fix erreichen. Etwa, indem wir direkt und ohne Umweg über das Spiele-Hauptmenü zu einem Savegame springen oder eine spezielle Herausforderung aufrufen.

In der Praxis funktioniert das meist schneller als das Quick Resume auf der Xbox - sogar dann, wenn das Spiel nicht im Hintergrund aktiv war. Aber: Es ist oft unklar, an welcher Stelle wir landen.

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 Kampf der Konsolen: Xbox Series X/S und Playstation 5 im DetailvergleichXbox vs. Playstation: SSD und Gamepad 
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Achranon 20. Nov 2020

Das Dumme für Microsoft ist nur daß gerade das bei dem Großteil der aktuellen...

Achranon 20. Nov 2020

VRR ist für 99% aller Zocker irrelevant. Die meisten Fernseher können es eh nicht, und...

BLi8819 18. Nov 2020

Was soll ich Argumentieren? Ich finde deine gebrachten Argumente nicht wirklich...

Trollversteher 18. Nov 2020

Also ich kenne nur noch wenige "nicht IT affine" Nutzer, die einen Desktop-PC zuhause...



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