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Kameras und Fernseher:
Ein 120-Zoll-TV mit 8K reicht Sharp nicht

Ifa 2019
Dass 8K bisher nur am Rande relevant ist, stört Sharp nicht. Im Gegenteil: das Unternehmen entwickelt eine gesamte Strategie um die hohe Auflösung. es soll Workstations im Stile des Surface Studio, Kameras und 120-Zoll-Fernseher geben. Das Sortiment: Protoypen und Attrappen.
/ Oliver Nickel
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Sharp stellt auf der Ifa 2019 seinen 120-Zoll-Fernseher aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sharp stellt auf der Ifa 2019 seinen 120-Zoll-Fernseher aus. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Dem japanischen Konzern Sharp wäre es aber wohl am liebsten, wenn es bereits 2021 wäre. Auf seinem Stand zeigt das Unternehmen nämlich seine Vision von 8K. In naher Zukunft wird es eine 8K-Kamera, eine 8K-Workstation und einen riesigen 8K-Fernseher geben. Außerdem ist eine Schnittsoftware in Arbeit, die sich speziell für hochauflösende Inhalte eignen soll. Von der Bildaufnahme zur Bildwiedergabe: Sharp will sein Logo auf alle Ebenen der 8K-Videoproduktion setzen. In drei Jahren 8K erscheint uns sehr optimistisch: Bisher ist davon nämlich noch nicht all zuviel zu sehen.

Was trotzdem bereits technisch möglich ist, zeigt der Hersteller mit einem funktionierenden 8K-Fernseher mit einer Diagonale von 120 Zoll. Daneben sehen normalgroße Menschen fast schon winzig aus. Interessant: selbst aus etwa 30 cm Entfernung ist das Pixelgitter kaum auszumachen. Allerdings hat das noch immer den Nachteil, dass wir gleich vier HDMI-Anschlüsse an den TV hängen müssen. Dabei sollte die Zukunft doch eher das Gegenteil zeigen.

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