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Kameras auf Stangen: Museen verbieten Selfie-Sticks

Im Urlaub sieht man sie ständig: Smartphones oder Actionkameras, die auf kleinen Stäben montiert sind. Einigen Museen in den USA ist das nun zu viel geworden: Sie verbieten die Selfie-Sticks.
/ Andreas Donath
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Selfie-Stäbe erwecken nicht überall Begeisterung (Bild: R4vi/CC BY-SA 2.0)
Selfie-Stäbe erwecken nicht überall Begeisterung Bild: R4vi/CC BY-SA 2.0

Damit Kunstwerke nicht von eifrigen Filmern beschädigt werden, haben einige Museen in den USA Selfie-Sticks verboten. In einigen Ausstellungen war es zuvor bereits untersagt worden, Handtaschen und Regenschirme mitzunehmen. Laut einem Bericht der Washington Post(öffnet im neuen Fenster) haben das Museum of Modern Art in New York, die National Gallery of Art in Washington und das Getty Center in Los Angeles entsprechende Richtlinien erlassen.

Die Liste ist nicht abschließend – auch andere Museen erwägen, die Stabkameras zu verbannen. Schon jetzt sind in vielen Museen weltweit Stative verboten – nicht nur zum Schutz der Kunstwerke, sondern auch, weil sie Stolperfallen darstellen. Zudem wird wohl oft vermutet, dass so leichter hochwertige Fotos gemacht werden und weniger Kataloge, Poster und Postkarten verkauft werden könnten.

Ob auch deutsche Museen Selfie-Sticks untersagen wollen, ist Golem.de nicht bekannt.

Die Stangen ermöglichen es, den ganzen Körper aufzunehmen und dienen als Armverlängerung. Sehenswürdigkeiten bekommt man aufgrund der besseren Übersicht gerade in großen Menschenmengen ebenfalls besser ins Bild. Das Magazin Time zählte das Foto-Hilfsmittel zu den 25 besten Erfindungen 2014(öffnet im neuen Fenster). Selfie Sticks kosten je nach Ausführung zwischen 5 und 60 Euro, wobei die teuersten Modelle mit Selbstauslösern, Lampen und eingebauten Akkus ausgestattet sind.


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