Kamera: Metalenz will Polarisationskameras miniaturisieren

Eine kleine Polarisationskamera könnte beispielsweise die Sicherheit von Gesichtsscans bei Smartphones verbessern oder Eis auf der Straße erkennen.

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Ein Bild von Metalenz anderem Produkt - einer Smartphone-Kamera mit nur einer Linse.
Ein Bild von Metalenz anderem Produkt - einer Smartphone-Kamera mit nur einer Linse. (Bild: Metalenz/Screenshot: Golem.de)

Der US-Hersteller Metalenz hat mit Polareyes eine Polarisationskamera vorgestellt, die verglichen mit herkömmlichen Geräten wesentlich kleiner sein soll. Das anvisierte Endprodukt soll beispielsweise in ein Smartphone passen oder als Sensor in einem Fahrzeug verwendet werden können. Aktuell steckt das Unternehmen noch in der Entwicklung der Kamera.

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Mit Hilfe von Polarisationskameras werden für das menschliche Auge nicht erkennbare Materialeigenschaften sichtbar. Im Alltag dürften viele den Effekt kennen, den eine polarisierte Sonnenbrille beim Blick auf ein Gewässer hat: Mit ihr kann man das, was unter der Wasseroberfläche liegt, wesentlich besser erkennen als mit einer normalen Sonnenbrille.

Mit Hilfe der Polareyes-Kamera sollen Nutzer unter anderem Materialeigenschaften erkennen, was beispielsweise im Automobilbereich hilfreich sein kann. So könnte die Kamera beispielsweise dafür genutzt werden, Eis auf der Straße zu erkennen: Ein Algorithmus könnte so trainiert werden, dass er rutschiges Eis von schneebedecktem Eis unterscheiden kann.

Verbesserung der Sicherheit bei Gesichtsscans

Auch bei der Gesichtserkennung könnte eine Polarisationskamera hilfreich sein, da sie Haut von anderen Materialien unterscheiden kann - etwa einer Maske aus Papier. Im Robotikbereich könnte eine Polarisationskamera trotz blendendem Licht Dinge erkennen und so die Objekterkennung verbessern.

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Wired zufolge soll das Polareyes-Kameramodul 2023 in den ersten Geräten verbaut werden. Metalenz hat Anfang 2021 bereits eine Kameralinse vorgestellt, die aus nur einem Element besteht. Kreisförmige Nanostrukturen sollen das einfallende Licht brechen, was im Ergebnis der Lichtbrechung eines Linsensystemens entsprechen soll. Mit der unterschiedlichen Größe der Kreisstrukturen lassen sich verschiedene Brechungsgrade erreichen.

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