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Kalq-Tastatur auf einem Tablet
Kalq-Tastatur auf einem Tablet (Bild: Max-Planck-Institut für Informatik)

Kalq-Tastatur: Neues Tastenlayout zum Schnelltippen auf Touchscreens

Kalq-Tastatur auf einem Tablet
Kalq-Tastatur auf einem Tablet (Bild: Max-Planck-Institut für Informatik)

Auf Touchscreens kann selbst ein geübter Zehnfingerschreiber nicht besonders schnell arbeiten. Mit einem neuen Layout und einer Fehlerkorrektur wollen Forscher das ändern. Die Kalq-Tastatur erscheint demnächst kostenfrei für Android.

Das neue Tastaturlayout heißt Kalq und wurde für Touchscreens entwickelt, um die Eingabegeschwindigkeit zu erhöhen. Kalq ist das Ergebnis einer Arbeit von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Informatik in Saarbrücken und den Universitäten St. Andrews und Montana Tech.

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  • Kalq-Tastatur (Bild: Max-Planck-Institut für Informatik)
  • Kalq-Tastatur (Bild: Max-Planck-Institut für Informatik)
Kalq-Tastatur (Bild: Max-Planck-Institut für Informatik)

Kalq erscheint als zweigeteilte Tastatur auf dem Bildschirm eines Tablets. So ist es möglich, ohne Schwierigkeiten mit den beiden Daumen zu arbeiten. Anstelle der gewohnten QWERTZ-Tastatur wurde eine neue Anordnung gewählt, die das Ergebnis eines Modells von Daumenbewegungen und einer computergestützten Optimierung ist, so die Forscher, die dabei automatisiert Millionen von möglichen Layouts ausprobierten. Kalq hat seinen Namen von der Tastenfolge am unteren rechten Rand der Tastatur erhalten.

"Der Schlüssel für eine daumenoptimierte Tastatur liegt darin, längere Eingaben mit nur einem Daumen zu vermeiden. Außerdem möchten wir häufig genutzte Buchstaben zentral und nahe beieinander anordnen", so Antti Oulasvirta, der das Projekt leitete. "Erfahrene Schreiber bewegen ihre Daumen simultan: Während ein Daumen einen Buchstaben eingibt, befindet sich der andere schon bei der nächsten Taste", so der Wissenschaftler.

Beim Layout KALQ liegen alle Vokale außer dem "y" so, dass sie der rechte Daumen erreicht. Dem linken Daumen wurden hingegen mehr Buchstaben zugewiesen. Außerdem wurde eine Fehlerkorrektur eingebaut, die sowohl Daumenbewegung als auch die eingegebenen Texte berücksichtigt.

Der Anwender muss sich an die neue Tastenanordnung wie bei allen alternativen Tastaturen erst gewöhnen. Während Benutzer im Test vorher nur ungefähr 20 Wörter pro Minute eingeben konnten, stieg die Zahl auf bis zu 37 Wörter je Minute, wenn die neue Tastenanordnung genutzt wurde.

Die Arbeit soll auf der Veranstaltung CHI 2013 in Paris am 1. Mai 2013 vorgestellt werden. Ein wissenschaftlicher Aufsatz zu Kalq wurde schon als PDF-Datei veröffentlicht. Kalq soll Anfang Mai als freie App für Android zunächst einmal nur für die englische Sprache veröffentlicht werden. Weitere Sprachen sollen noch 2013 folgen.


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Lala Satalin... 19. Apr 2013

Es ist einfach nicht möglich gescheit auf einem Tablet zu tippen. Die beste...

zaphir 18. Apr 2013

ich könnte dir das NEO-layout empfehlen. auf der einen seite sind natürlich die...

zaphir 18. Apr 2013

QWERTZ wurde schon mehrfach überarbeitet. Neben dem bereits erwähnten Dvorak gibt es z.b...

barxxo 18. Apr 2013

Alternative Tastaturen gibt es schon lange, ich benütze z.B. MessagEase. Ich habe nie...

dEEkAy 18. Apr 2013

Und ich dachte immer a, e, i, o, u, wären Vokale und der Rest Konsonanten weil Vokale...



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