Kalifornien: Autonome Fahrzeuge müssen ab 2030 emissionsfrei sein

Kalifornien lässt ab 2030 autonome Fahrzeuge nur noch zu, wenn sie keine Abgase verursachen. Damit sollen die Verkehrsemissionen gesenkt werden.

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Autonomes Taxi
Autonomes Taxi (Bild: Cruise)

Ab 2030 müssen in Kalifornien alle autonomen Leichtfahrzeuge emissionefrei fahren, sieht ein neues Gesetz vor. Damit will der US-Bundesstaat eine Maßnahme etablieren, um den Verkauf von Verbrennerfahrzeugen zu begrenzen. Schon 2020 wurde eine Durchführungsverordnung in Kraft gesetzt, die den Verkauf von neuen Benzin- und Dieselfahrzeugen bis 2035 verbietet. Ab 2045 dürfen neu verkaufte Lkw keine Emissionen mehr ausstoßen.

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Das US-Unternehmen Cruise, das autonom fahrende Fahrzeuge entwickelt, ist mit der Regulierung zufrieden und setzt seit Anfang an auf vollelektrische Fahrzeuge des Typs Chevrolet Bolt. Cruise ist auch Mitglied der Lobbygruppe Emission Zero Coalition, die sich für das Gesetz eingesetzt hatte.

Cruise ist eines von fünf Unternehmen, das Autos im fahrerlosen Betrieb in Kalifornien testen darf. Das erste, das die Genehmigung erhalten hat, war Waymo. Die anderen sind AutoX aus China sowie die US-Unternehmen Nuro und Zoox. Hinzu kommen 60 weitere Unternehmen, die automatisiert fahren dürfen, aber nur mit einer Person am Lenkrad. Cruise gehört seit 2016 zum US-Automobilkonzern General Motors.

Derzeit sind solche Fahrzeuge jedoch nur in homöopathischen Mengen unterwegs, verglichen mit den rund 15 Millionen zugelassenen Autos in Kalifornien. Der US-Bundesstaat will mit der Regelung verhindern, dass autonome Fahrzeuge in Zukunft zu Umweltverschmutzern werden, insbesondere wenn sich fahrerlose Taxidienste bei Pendlern etablieren sollten.

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