Kairos Smartwatch: Transparentes OLED-Panel trifft klassische Mechanik
Kairos geht den Mittelweg: Das Unternehmen kombiniert die Technik einer modernen Smartwatch mit einer klassischen, mechanischen Uhr. Dadurch ist die Kairos Smartwatch(öffnet im neuen Fenster) mit 16,5 Millimetern zwar deutlich dicker als eine handelsübliche Armbanduhr, es steckt aber auch mehr drin.

Unter dem Saphirglas befinden sich ein OLED-Panel mit 40-Prozent-Transparenz-Standby-Betrieb und der Touch-Sensor, darunter sitzt die Mechanik. Das Uhrwerk stammt wahlweise vom japanischen Hersteller Miyota oder der Schweizer Firma Soprod. Letztere Variante ist allerdings weitaus teurer.
Das OLED-Panel erhält seine Daten von einer kleinen Platine mit ARM-Chip, auf der zusätzlich ein Beschleunigungssensor, ein Gyroskop und ein Vibrationsmotor verbaut sind. Der Akku mit 180 Milliamperestunden reicht für fünf bis sieben Tage (je nachdem, wie oft das OLED-Panel aus dem Standby aufgeweckt wird), der mechanische Teil der Kairos Smartwatch läuft zusätzliche 42 Stunden.
Die Smartwatch kommuniziert per Bluetooth LE mit dem Smartphone, neben Android Wear ist optional das auch mit iOS kompatible KairosOS verfügbar. Wer eine der vier Kairos Smartwatches bis spätestens 1. Juli 2014 vorbestellt, erhält manche der Hybrid-Armbanduhren für weniger als den halben Preis: Das günstigste Modell kostet derzeit 500 statt 1.200 US-Dollar, die teuerste Version aus Gold 1.200 statt 2.150 US-Dollar.
Die Smartwatches mit Miyota-Uhrwerk sollen im Dezember 2014 ausgeliefert werden, die preislich höher angesiedelten Varianten mit Soprod-Mechanik erst im März 2015.
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