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KaiOS: Google investiert in Handy-Betriebssystem

Die Entwickler von KaiOS, eines Betriebssystems für Feature Phones, haben sich eine Investition über 22 Millionen US-Dollar von Google gesichert. Damit dürfte eine weitere Einbindung von Google-Apps wahrscheinlich sein; die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit einiger Zeit zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Handy mit KaiOS
Ein Handy mit KaiOS (Bild: KaiOS Technologies)

Google hat 22 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwas über 19 Millionen Euro, in KaiOS Technologies investiert. Das Unternehmen entwickelt das Handy-Betriebssystem KaiOS, das sich durch ein modernes Aussehen und die Verfügbarkeit von Apps auszeichnet.

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"Diese Investition wird uns bei der schnellen Entwicklung und Verbreitung von KaiOS-Handys helfen", sagt Sebastien Codeville, CEO von KaiOS Technologies. Das Unternehmen und Google arbeiten bereits seit längerem zusammen, um Google-Apps in das Betriebssystem einzubinden.

Einbindung von Google-Apps erhöht Praxisnutzen

So sollen Nutzer von Feature Phones mit KaiOS beispielsweis Google Maps verwenden können oder auch Youtube und den Google Assistant. Dadurch würde sich der Funktionsumfang eines eigentlich sehr einfachen Mobiltelefons gegenüber Konkurrenzgeräten stark erhöhen.

KaiOS hat einen eigenen App-Store, in dem Nutzer speziell für das Betriebssystem erstellte Anwendungen finden können. KaiOS Technologies hat unter anderem Verträge mit Facebook und Twitter unterzeichnet, um deren Apps für das Betriebssystem verfügbar zu machen. Wie ein Smartphone unterstützt KaiOS auch Push-Notifikationen.

KaiOS basiert auf HTML5, Javascript und CSS, entsprechend soll es einfach sein, neue Apps für das Betriebssystem zu programmieren. Besonders einfach ist das, wenn es bereits eine HTML5-Webseite gibt - ein ähnliches Konzept verfolgte das mittlerweile gescheiterte Firefox OS.

KaiOS läuft unter anderem auf dem Nokia 8110, das HMD Global auf dem Mobile World Congress (MWC) 2018 vorstellte. Auch das Senioren-Handy Doro 7060 basiert auf KaiOS.



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holaBrien 29. Jun 2018 / Themenstart

BTW: Mozilla macht viel mehr als den Firefox. Die haben schon ein paar großartige Dinge...

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