Kälteabschaltung: iPhone 6S friert zu schnell
Das iPhone 6S scheint empfindlich auf Kälte zu reagieren. Auch wenn der Akku nicht leer ist, schalten sie sich ab. Das muss nicht unbedingt bei extremen Minustemperaturen passieren, sondern kann auch schon bei einstelligen Plusgraden vorkommen. Schalten die Anwender das Gerät ein, erscheint das Symbol für den leeren Akku, obwohl die Geräte geladen sind.

Die "eingefrorenen" iPhones können nach einiger Zeit durch Wärmen oder nach Anschluss ans Stromnetz wieder eingeschaltet werden. Dann wird nach dem Booten sofort der korrekte, ursprüngliche Akkustand angezeigt. Dieses Phänomen konnte Golem.de an einem iPhone 6S mehrfach nachvollziehen. Es wies zum Beispiel einen Akkustand von ungefähr 60 Prozent auf, wurde aus der Jackeninnentasche genommen, um ein Foto zu machen und schaltete sich sofort ab.
Auch der Austausch des Akkus durch einen autorisierten Apple-Servicepartner brachte keine Abhilfe. Akkus sind zwar kälteempfindlich, aber Apple gibt für das iPhone einen Betriebsbereich zwischen 0 und 35 Grad Celsius(öffnet im neuen Fenster) ein – und so kalt war das Gerät nicht. Noch gibt es keine Erklärung oder Abhilfe von Apple.
Ein früheres Akkuproblem konnte Apple bereits eingrenzen(öffnet im neuen Fenster) . Eine unpräzise Akkuanzeige beim iPhone 6S und iPhone 6S Plus ärgert viele Nutzer. Das Problem tritt nach Angaben Apples nur auf, wenn das iPhone automatisch die Zeitzone wechselt, etwa wenn der Anwender reist.
Das iPhone 6S wurde am 9. September 2015 vorgestellt und ist Apples erstes Smartphone mit 3D-Touch-Display.



