Abo
  • Services:

Kaby Lake: Intel plant Skylake-Refresh noch vor den Cannonlake-Chips

Möglicherweise verzögern sich Intels Cannonlake-Prozessoren mit 10-nm-Fertigung: Neuen Informationen zufolge soll erst Kaby Lake erscheinen, ein Refresh der Skylake-Generation mit 14-nm-Technik.

Artikel veröffentlicht am ,
Sockel 1151 für Skylake, Kaby Lake und Cannonlake
Sockel 1151 für Skylake, Kaby Lake und Cannonlake (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf die für August 2015 geplanten Skylake-Prozessoren soll nach einigen von Benchlife veröffentlichten Folien nicht direkt die Cannonlake-Generation folgen. Stattdessen wird Kaby Lake dazwischengeschoben, der bisherigen Informationen zufolge nach einem Skylake Refresh aussieht und somit an Devil's Canyon erinnert, also den Haswell Refresh.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Kaby Lake wird wie Broadwell und Skylake im 14-nm-Finfet-Verfahren gefertigt und soll als Y-, U-, H- sowie S-Variante erscheinen. Intel würde demnach Modelle für Tablets, Ultrabooks, Notebooks und gesockelt für Desktop- sowie Serversysteme planen. Technisch ändert sich auf den ersten Blick wenig, das Desktopmodell mit vier Kernen und GT4-Grafikeinheit stammt einer Fußnote zufolge sogar noch aus der Skylake-Generation. Wie gehabt wird DDR3L- und DDR4-Speicher unterstützt, die Y- und U-Modelle nutzen verlöteten LPDDR3.

Kleinere Neuerungen gibt es bei den H-Modellen für Notebooks: Dort soll die Vierkernversion eine Grafikeinheit mit 256 statt 128 MByte Embedded-DRAM erhalten. Genau genommen spricht die Folie von zwei Mal 128 MByte, was zwei Chips statt einem impliziert. Eine TDP-Spezifikation für die H-Modelle mit GT4e-256-Grafik gab es zum Zeitpunkt der Folienerstellung noch nicht.

Abseits der Prozessoren plant Intel für Desktopsysteme einen Platform Controller Hub, der nativ USB 3.1 unterstützt. Im Mobile-Segment bleibt es beim PCH der Skylake-Generation, sowohl bei den Y- und den U-Chips als auch bei den H-Modellen für Notebooks.

Was die Informationen von Benchlife nicht aufzeigen, ist die zeitliche Einordnung von Kaby Lake. Denkbar wäre, dass sich Cannonlake verzögert, weil Intel erneut Fertigungsprobleme wie schon bei Broadwell haben könnte. In diesem Fall würde die Cannonlake-Generation wahrscheinlich nicht im Spätsommer 2016 erscheinen.

Ein Indiz für diese Möglichkeit ist Intels Server-Roadmap, die Skylake-Prozessoren mit Kaby-Lake-PCH und nicht Cannonlake für 2017 aufführt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5€
  2. 59,99€
  3. 4,95€

DerVorhangZuUnd... 26. Jun 2015

Du liest hier meiner Meinung nach zu viel im Kaffeesatz. Sie haben ihre Roadmap...

DerVorhangZuUnd... 26. Jun 2015

Die News wurde hauptsächlich vom Buschfunk einer chinesischen Tech-Site befeuert, nicht...

ms (Golem.de) 25. Jun 2015

Das hat mit Multi-GPU rein gar nichts zu tun, da geht um den EDRAM.


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
    Ryzen 7 2700X im Test
    AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

    Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
    2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
    3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

      •  /