• IT-Karriere:
  • Services:

Kaby Lake G: Intels AMD-Chip wird eingestellt

Eine kurze Partnerschaft endet: Intels Kaby Lake G ist eine Entwicklung gewesen, die eine eigene CPU mit einer AMD-Grafikeinheit verbunden hat. Apple hatte allerdings offenbar kein Interesse.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaby Lake G
Kaby Lake G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Per Product Change Notification (PDF) hat Intel den EoL-Status (End of Life) für Kaby Lake G verkündet. So lautet der Codename für eine Serie von Notebook-Prozessoren, die Intel mit Konkurrent AMD entwickelt hatte. Bis Ende Januar 2020 können Partner noch Chips bestellen, bis Juni 2020 werden sie ausgeliefert.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. NetCom BW GmbH, Ellwangen

Die Zusammenarbeit zwischen AMD und Intel war lange dementiert worden, auf der Elektronikmesse CES 2018 aber machten die beiden Hersteller das Projekt öffentlich. Kaby Lake G besteht aus drei Chips auf einem Träger: Darauf sitzen ein vierkerniger Intel-Prozessor mit integrierter Grafikeinheit, daneben eine dedizierte Radeon RX Vega M von AMD und zusätzlich 4 GByte an HBM2-Stapelspeicher.

Somit erreicht die Radeon-Grafikeinheit eine angesichts des kompakten Designs vergleichsweise hohe Bandbreite von gut 200 GByte/s. Intel produzierte anfangs fünf und später sieben Varianten von Kaby Lake G, wobei diese eine thermische Verlustleistung von 100 Watt oder 65 Watt aufweisen. Alle haben einen Quadcore mit acht Threads, allerdings entweder gibt es eine Radeon RX Vega M als GH- (Graphics High) und als GL-Variante (Graphics Low). Die GH weist 24 Compute Units, also 1.536 ALUs, und die GL nur 20 CUs, sprich 1.280 ALUs, auf.

Von Anfang an gab es die Vermutung, dass Kaby Lake G vor allem für Apple entwickelt wurde - der Hersteller setzte das Design aber nie ein. Stattdessen verbaut es Intel im eigenen Hades Canyon (Test) und Dell im XPS 15 (Test), zudem gab es das Acer Aspire 7 und den Higame (Test) von Chuwi. Die Leistung von KBL-G lag je nach Modell auf dem Niveau einer Geforce GTX 1050 oder Geforce GTX 1050 Ti. In Zukunft dürfte Intel nur noch auf eigene Grafikeinheiten setzen, für die Gen12 alias Xe sind dedizierte GPUs geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute Logitech G635 Lyghtsync Gaming Headset für 75,00€ statt 132,99€ im Vergleich)
  2. (aktuell u. a. Asus XG248Q LED-Monitor 389,00€ (Bestpreis!), Emtec SSD 120 GB 15,79€, Xiaomi...
  3. (u.a. Samsung Galaxy Tab A für 195,00€, Huawei MediaPad M5 Lite für 189,00€, Lenovo Tab E10...

superdachs 09. Okt 2019 / Themenstart

Weil die APU technisch eben nicht überlegen ist. Die enthaltene GPU ist zwar schneller...

ms (Golem.de) 09. Okt 2019 / Themenstart

Die Frage damals war eher, ob Intel den KBL-G für Apple entworfen hatte und die dann doch...

Geistesgegenwart 08. Okt 2019 / Themenstart

Bevor das kommt muss die Software stimmen. Apple geht den LLVM Bytecode weg. Irgendwann...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Python Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
  2. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  3. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /