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Kabinenroller: Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant

Das Schweizer Unternehmen Micro zeigt auf dem Genfer Automobilsalon die zweite Generation seines elektrischen Kabinenrollers Microlino und den dreirädrigen E-Motorroller Microletta.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Microlino 2.0
Microlino 2.0 (Bild: Micro)

Die zweite Generation des elektrischen Kabinenrollers Microlino hat eine neue Fahrzeugstruktur und ein neues Fahrwerk erhalten. So wurde die Hinterachse für mehr Stabilität in Kurven verbreitert und ein leistungsfähigerer Elektromotor eingebaut. Die Lenksäule ist jetzt fix und klappt sich beim Öffnen der Tür nicht mehr nach vorn. Die Reichweite des Fahrzeugs soll bis zu 200 km betragen, der Preis bei 12.000 Euro bleiben. Der Roller wird vom italienischen Unternehmen Cecomp gebaut, Produktionsstart soll 2021 sein.

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Außerdem sei der Innenraum vergrößert worden, teilte das Schweizer Unternehmen Micro mit, das bereits für die erste Generation des Fahrzeugs mitverantwortlich war.

Das elektrisch angetriebene Rollermobil sollte ursprünglich im vergangenen Jahr als Microlino auf den Markt kommen, und zwar als Kooperation von Artega und Micro Mobility Systems. Dann zerstritten sich die Partner und das Projekt ruhte.

Artega entschloss sich 2019, das Projekt allein weiterzuführen und stellte auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im September den Karo vor. Dagegen ging Micro Mobility Systems juristisch vor. Im Dezember erzielten die beiden Unternehmen jedoch eine außergerichtliche Einigung, nach der jedes der beiden Unternehmen seine eigene Isetta baut.

  • Microletta (Bild: Micro)
  • Microlino 2.0 (Bild: Micro)
Microletta (Bild: Micro)

Mit einem dreirädrigen Elektro-Motorroller namens Microletta will Micro zudem ein Publikum ansprechen, das sich bisher nicht auf Roller getraut hat. Durch die zwei Räder vorne wird die Kurvenstabilität verbessert, teilte das Unternehmen mit, das den Prototyp der Microletta ebenfalls auf dem Genfer Automobilsalon zeigen will. Der Roller kann an der Ampel alleine stehen, wenn der Fahrer den Neigemechanismus arretiert. Die Akkus in der Microletta sind wechselbar und sollen an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden können. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 80 km/h liegen, dennoch sei nur ein Autoführerschein nötig.

Der Preis der Microletta soll bei rund 4.900 Euro liegen. Unverbindliche Reservierungen nimmt das Unternehmen bereits an, eine Information zu einem geplanten Produktionsstart gibt es bisher noch nicht.

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