Kabeltiefbau: Deutsche Glasfaser lässt Netze von Altice Europe bauen

Altice Europe ist weltweit mit Kabelnetzen und Mobilfunk aktiv. Nun übernimmt der Konzern einen größeren Teil des Ausbaus von Deutsche Glasfaser.

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Glasfaserausbau auf dem Land: Tiefbaukapazität ist knapp.
Glasfaserausbau auf dem Land: Tiefbaukapazität ist knapp. (Bild: Deutsche Glasfaser)

Deutsche Glasfaser hat eine Partnerschaft mit Altice Europe für den FTTH-Ausbau geschlossen. Das gab der Netzbetreiber am 30. November 2021 bekannt. Geodesia, das Bauunternehmen von Altice Europe wird die Planung, Verlegung und Aktivierung von mindestens einer Million Glasfaseranschlüssen bis zum Jahr 2025 übernehmen.

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Die Kooperation mit Geodesia wird in Zukunft die größte der 28 Partnerschaften von Deutsche Glasfaser und Kabeltiefbaufirmen darstellen. Deutsche-Glasfaser-Chef Thorsten Dirks sagte, dank der Partnerschaft mit Geodesia könne man die Geschwindigkeit beim Glasfaserausbau beschleunigen. Insgesamt plant Deutsche Glasfaser 6 Millionen Glasfaseranschlüsse, davon 4 Millionen bis Ende 2025. Durch das Auftreten vieler neuer Anbieter hat sich der Wettbewerb bei FTTH auf dem Lande verstärkt.

Geodesia wird im Rahmen der Partnerschaft die Verlegung der Glasfaser und den Anschluss zum Kunden gewährleisten. Die Kooperation mit Geodesia wird zukünftig die größte der 28 Partnerschaften zwischen Deutsche Glasfaser und ihren Baupartnern darstellen.

15 Millionen Haushalte ausgebaut

Seit rund 20 Jahren baut das Unternehmen Telekommunikationsinfrastruktur unter anderem in Frankreich und Portugal aus. Mit rund 4.000 Beschäftigten hat Geodesia nach eigenen Angaben bislang weltweit über 15 Millionen Haushalte an Glasfaser angebunden.

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Altice ist ein weltweit aktiver Telekommunikationskonzern. David Drahi, Chef des Verwaltungsrats der französisch-niederländischen Unternehmensgruppe Altice Europe, sagte: "Damit wollen wir gemeinsam mit Deutsche Glasfaser den flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland erreichen." Man werde die Erfahrung und die Produktpalette von Altice Labs in einen neuen Markt einbringen.

SFR in Frankreich gehört zu Altice

In Frankreich ist die von ihm im Jahr 2013 von dem Medienkonzern Vivendi gekaufte SFR die Nummer zwei der Telekommunikationsanbieter hinter Orange (France Telecom). Zudem ist Drahi Mehrheitsaktionär von Hot (Israel), Portugal Telecom und Orange Dominicana. Ihm gehören auch Nachrichtensender, Zeitungen und Zeitschriften. Im 5. März 2021 listete Forbes sein Nettovermögen auf 11,7 Milliarden US-Dollar, damit lag er auf der Liste der Milliardäre des Jahres 2020 auf Platz 248.

In den USA besitzt Drahi 35 Prozent an Altice USA, wozu die Kabelnetzbetreiber Suddenlink Communications und Cablevision gehören. Suddenlink wurde im Jahr 2015 mit 9,1 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Gesellschaft Altice USA hatte Drahi im Jahr 2018 abgespalten.

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