Kabelmodem als Netzabschlusspunkt und nicht als Endgerät

Vodafone und Kabel Deutschland wenden ein, dem Vorschlag stünden "erhebliche technische Bedenken entgegen". Denn anders als in Kupferdoppelader-Netzen für DSL gebe es in Kabelnetzen "keine dedizierte, individuell vom Netzbetreiber adressierbare physische Anschlussleitung zum Kunden". Vielmehr ermögliche erst das Kabelmodem als Netzabschlussgerät im Zusammenspiel mit der Gegenstelle im Kabelnetz (Cable Modem Termination System, CMTS) die Bereitstellung der individuellen Dienste für den Endkunden. Ein Kabelmodem erfordere deshalb zwingend eine gerätespezifische, kabelnetzbetreiberindividuelle Konfigurationsfirmware, um die Dienste gegenüber dem Endkunden erbringen zu können. Diese müsse grundsätzlich über die Netzbetreiber gesteuert und an netzseitige Veränderungen angepasst werden können. Das Kabelmodem bilde daher den Netzabschlusspunkt und lasse sich folglich auch nicht als Endgerät qualifizieren.

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In den USA gibt es dagegen weitgehend freie Routerwahl im TV-Kabelnetz. Die Netzbetreiber Comcast und Time Warner Cable haben Listen von Geräten veröffentlicht, die für ihre Netze geeignet sind.

Das Bundeswirtschaftsministerium legte Ende Februar 2015 den Entwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes vor. "Die Vorgabe eines spezifischen Routers oder Modems verhindert eine freie Produktauswahl durch Nutzerinnen und Nutzer", sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

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 Kabelnetzbetreiber: Routerwahl soll zu Bruch des Fernmeldegeheimnisses führen
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flasherle 10. Apr 2015

das ist tatsächlich der grund wieso ich noch nicht hoch bin mit dem tarif :) wollte...

M. 03. Apr 2015

Sorry, mein Fehler, sollte natürlich SEC (also AES-128) heissen. BPI+ ist ja das DES-56...

bla 03. Apr 2015

Die Häufigkeit ist recht unterschiedlich. Manchmal gibt es monatelang kein Problem, im...

x2k 03. Apr 2015

War ja nur ne vermutung



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