Liberty Global: Vodafone weiter sehr an einer Konsolidierung interessiert

Der Chef von Vodafone Kabel Deutschland spricht sich weiter indirekt für ein Zusammengehen mit Liberty Global aus. Unitymedia ist die deutsche Liberty-Tochter.

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Auf dem Cable Congress in Brüssel
Auf dem Cable Congress in Brüssel (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Vodafone würde offenbar weiterhin gerne Geschäftsbereiche mit Liberty Global zusammenlegen. Manuel Cubero, Chef von Vodafone Kabel Deutschland, sagte am 8. März 2017 auf dem Cable Congress 2017 in Brüssel auf die Frage nach einer Fusion der beiden Konzerne. "Ich kann nichts dazu sagen, was in Zukunft vielleicht passieren wird. Was ich aber sagen kann: Wir haben fantastische Erfahrungen mit Konsolidierung gemacht." In Deutschland sei die Übernahme von Kabel Deutschland sehr erfolgreich verlaufen.

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In den Niederlanden hatten Liberty Global und Vodafone ihre Landestöchter zu VodafoneZiggo zusammengelegt und bedienen rund 15 Millionen Kunden. Vodafone zahlte 1 Milliarde Euro an den US-Kabelkonzern, den John Malone führt, und brachte ein Mobilfunknetz in die Partnerschaft ein. Liberty-Global-Chef Mike Fries sagte jedoch, das Joint Venture mit Vodafone in den Niederlanden sei eine "einmalige Sache". Es gebe keine weiteren Pläne, sich mit Vodafone zusammenzutun.

"Wir haben sehr gute Erfahrungen damit", betonte Cubero. "Wir haben Belege, dass es funktioniert und die Netzwerkkonvergenz auch gut für den Kunden ist." Vodafone gilt als die treibende Kraft hinter der früher geplanten Fusion.

Liberty ist wohl nicht mehr so für Fusion engagiert

Liberty Global Europachef Eric Tveter drückte sich vorsichtiger aus: "Allgemein ist Konsolidierung ein laufender Trend, Fix Mobile Conversion ist wichtig, Konsolidierung ist etwas, das passieren kann." Fix Mobile Conversion sei das wichtigste Ziel in den kommenden zwölf Monaten, erklärte Tveter.

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Vodafone und der weltgrößte TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global hatten Ende September 2015 ihre Gespräche über einen Tausch ihrer Firmen in Europa beendet. Die Konzerne konnten sich nicht auf eine Bewertung ihrer Firmen einigen. Bei dem Streit ging es um "Libertys Kabelnetze in Deutschland und anderswo in Europa". Doch die Verhandlungen könnten zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder aufgenommen werden, hieß es.

Eine diskutierte Option war für Vodafone und Liberty die Zusammenlegung des Europageschäfts der beiden Konzerne. Liberty-Aufsichtsratschef John Malone hatte eine Fusion mit Vodafone in Europa bereits als "sehr passend" bezeichnet und die Vorteile in Märkten wie Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden betont.

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