Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Vodafone setzt Antennensteckdosen ein, die sich bereits für den kommenden Standard DOCSIS 4.0 eignen. Das gab der Ausrüster Axing am 16. August 2022 bekannt. Die Antennendosenserie BSD 967-xx hat keinen Radio-Port, da UKW in zukünftigen Kabelnetzen wegen des erweiterten Rückkanals keine Rolle mehr spielt. So ergibt sich ein Zweiloch-Dosenkonzept mit IEC-Port als TV-Anschluss und F-Port für das Kabelmodem.
Diese neuen Antennensteckdosen werden laut den Angaben in bestimmten Wohnungsbau- sowie Pilotprojekten von Vodafone eingesetzt und sollen bereits heute Vorteile bringen. Die Antennendosen bieten verbesserte Überspannungsfestigkeit, Schirmwirkung, Intermodulationsfestigkeit und Port-zu-Port-Entkopplung.
DOCSIS 4.0 ermöglicht Frequenzbereichserweiterungen bis 1,8 GHz im Down- und 684 MHz im Upstream. Die Einführung ist aber in Mitteleuropa noch nicht abzusehen. Die aktuellen DOCSIS 3.1-Signale belegen den Frequenzbereich bis 1.218 MHz im Downstream und bis 204 MHz im Upstream. Auch hier sollen die aktuellen Bauteile vom Schweizer Hersteller Axing schon eine Verbesserung bringen.
Virtueller Nodesplit macht Vodafone Probleme
Weit mehr als hundert Haushalte teilen sich im Vodafone-Kabelnetz mitunter einen Node. Der Ausbau mit dem Kabelnetzstandard Docsis 3.1 reicht offenbar nicht aus, um mehr Kapazität für die Kunden zu liefern. Zudem schafft es Vodafone laut Brancheninsidern nicht, die Technik für den virtuellen Nodesplit zu stabilisieren, wie Golem.de berichtete . Vodafone setzt ausschließlich Remote-Phy-Technik ein und nicht Remote Macphy. Cluster werden nun regional mit Glasfaser überbaut.
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