Abo
  • IT-Karriere:

Auch neue Geräte funktionieren nicht immer

Doch selbst mit neuen und geeigneten Geräten treten bisweilen Probleme auf. So hatten Unitymedia-Nutzer berichtet, dass sie trotz Anschluss einer neuen Fritzbox 6490 nur eine sehr geringe Download-Geschwindigkeit von 300 KBit/s erzielten. Unitymedia erläuterte die Beeinträchtigungen auf Anfrage von Golem.de: "Diese sind aufgrund eines fehlerhaften Zusammenspiels von Router und Gegenstelle (CMTS) und nur in einer ganz bestimmten Konstellation aufgetreten. Die Ursache haben wir identifiziert; unsere Netzspezialisten haben den Fehler vorgestern behoben."

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  2. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Nicht ganz reibungslos funktionierte bei einem Test von Golem.de der Import von persönlichen Einstellungen aus dem früheren Zwangsrouter in das neue Gerät. Zwar wurden die Einstellungen zu Nutzern oder VPN-Verbindungen geladen, doch anschließend ließen sich die Telefonnummern nicht mehr im Netz registrieren. Als wir dann die alte Fritzbox wieder anschlossen, wurden die persönlichen Einstellungen bei der Neuanmeldung komplett gelöscht. Nach dem Import der früheren Einstellungen funktioniert die Telefonie ebenfalls nicht mehr. Anders als zunächst angekündigt, gibt es bei Vodafone auch kein IPv6 mit eigenem Kabelmodem von AVM.

Generelle Probleme scheint es beim Anschluss der Fritzbox 6490 an einem Kabelanschluss der Deutschen Telekom zu geben. Laut Teltarif.de verwendet die Telekom den Telefonie-Standard Cablelabs Packetcable 1.0/1.5. Die Fritzbox setzt hingegen auf den damit inkompatiblen Standard Packetcable 2.0. Offenbar will weder die Telekom auf den neueren Standard umsteigen, noch AVM den alten Standard mit seinen Kabelmodems unterstützen. Telekom-Kabelkunden sind daher auf andere Router angewiesen, die derzeit anscheinend nur im Ausland zu beziehen sind.

Hersteller bleiben "sehr zurückhaltend"

Angesichts der geringen Auswahl an Routern ist die Zurückhaltung der Kabelnetzkunden durchaus verständlich. Erst im Laufe dieses Jahres sollen weitere Kabelmodems auf den Markt kommen, darunter die Fritzbox 6590 Cable mit Multi-User-MIMO für das gleichzeitige Streamen auf mehrere Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Ebenfalls im vierten Quartal soll der Archer CR700v von TP-Link in Deutschland erhältlich sein.

Laut Unitymedia agiert das Gros der Endgerätehersteller weiterhin "sehr zurückhaltend". Es bleibt abzuwarten, ob sich das nach der Einführung des neuen Kabelstandards Docsis 3.1 ändert. Generell könnten Kunden ihre bestehenden Kabelmodems auch mit Docsis 3.1 nutzen. Wer den Vorteil eines Anschlusses mit Gigabit-Geschwindigkeit auf Basis von Docsis 3.1 nutzen wolle, werde ein entsprechendes Modem benötigen, sagte Pressesprecher Helge Buchheister.

Die Vorhersagen der Kabelnetzbetreiber, wonach die freie Wahl von Endgeräten die Stabilität der Netze gefährden könnte, haben sich bislang jedoch nicht bewahrheitet. Dies dürfte sicher auch nicht der Fall sein, wenn der Anteil der eigenen Kundengeräte den Promillebereich überschreitet.

 Kabelmodems: Nutzer bleiben trotz Routerfreiheit ihren Geräten treu
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 13,95€
  4. 25,49€

User_x 03. Sep 2016

tellerrand??? was für A mit wenig Anforderung an irgendwas ist, muss nicht zwingend B...

kosst.amojan 03. Sep 2016

Ich bin auch Single, habe einen Gaming-PC (Wassergekühlt, wird jeden Tag benutzt...

Smincke 03. Sep 2016

Wenn du das Zeug vonanchen anbietern als funktionierend bezeichnest.

Niaxa 02. Sep 2016

Also ich kann nur für mich sprechen. Ich habe die 6490 von VF/KD und hier kann ich ohne...

future_former 02. Sep 2016

Ich habe dieses Horizon Go mal vor einiger Zeit ausprobiert. Die Verfügbarkeit ist leider...


Folgen Sie uns
       


Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview

Der deutsche Pressesprecher von Huawei erklärt den Umgang mit Spionagevorwürfen.

Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /