Kabelbruch: Telekom hat Seekabel nach Hiddensee repariert

Seit Mitte der Woche ist das Seekabel nach Hiddensee durchtrennt. Mittlerweile ist der Schaden repariert.

Artikel veröffentlicht am ,
Seekabel der Telekom durchtrennt: Die Havarie bei Hiddensee
Seekabel der Telekom durchtrennt: Die Havarie bei Hiddensee (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Ostseeinsel Hiddensee ist nach der Beschädigung des Seekabels der Deutschen Telekom weiter weitgehend vom Internet abgeschnitten. Beim Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) hat Golem.de erfahren, dass es Gespräche mit der Telekom gebe. "Morgen sollte es wohl wieder funktionieren", sagte eine Beschäftigte.

Stellenmarkt
  1. Gruppenleiter für Embedded Softwareentwicklung (m/w/d)
    Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. Prozessmanager IT Compliance (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
Detailsuche

Die Telekom berichtete auf Twitter über den Schaden: "Die Insel Hiddensee ist seit (Mittwoch 23.2.) telefonisch nicht mehr erreichbar. Bei Bauarbeiten wurde unser Seekabel beschädigt." Ein Ersatzkabel sei vor Ort gebracht worden und sollte ausgetauscht werden. "Vor Ort stellte sich aber heraus, dass das Kabel an mehreren Stellen gerissen ist und zu tief im Schlamm liegt, um einfach geborgen zu werden."

Gegenwärtig prüfe die Telekom drei Alternativen: Die Verlegung eines provisorischen Seekabels, eines Leerrohrs oder die Errichtung einer Richtfunkstrecke.

"Die Störungsstelle liegt im Vitter Bodden, 70 Meter weit vom Ufer entfernt, im Wasser. Die Fehlerstelle war nur mit einem Schwimmponton und einem Lotsen erreichbar, diese standen unseren Kollegen erst gestern zur Verfügung", sagte Telekom-Sprecherin Gabriele Michalek Golem.de auf Anfrage. In Koordination mit den Verantwortlichen, auch der örtlichen Behörden wie Bürgermeister und Landrat, sei daher entschieden worden, ein komplett neues Kabel zu verlegen.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
  2. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

ZWAR-Geschäftsführer Axel Rödinger sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass eine Fehlinformation der Telekom zur Lage bestehender Kabel Ursache für den Unfall gewesen sei.

Bürgermeister Thomas Gens (Hiddenseepartei) erklärte bei Facebook: "Ich bin selbst an Bord des Verlegeschiffes und habe mich informiert. Die Reparaturarbeiten wurden für heute abgebrochen. Es wird also heute keine Lösung mehr geben. Ich erwarte jedoch eine sofortige technische Notfallanbindung an das Kommunikationsnetz. Die offensichtliche Diskussion über Zuständigkeiten kann ich weder verstehen noch akzeptieren."

"Im Moment gehen wir davon aus, dass diese Arbeiten morgen am Spätnachmittag abgeschlossen sind", erklärte Michalek.

Nachtrag vom 28. Februar 2022

Seit dem 26. Februar 2022 um 1:00 Uhr sei das Seekabel der Deutschen Telekom zur Ostseeinsel Hiddensee wieder repariert, erklärte die Deutsche Telekom Golem.de. Damit konnte die Reparatur schneller umgesetzt werden als erwartet. Die Telekom ging ursprünglich von einem Abschluss der Reparaturarbeiten am Nachmittag des 26. Februar 2022 aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


M.P. 28. Feb 2022

Besser, als GAR NICHTS! Daneben könnte man sicherlich auch mehrere Beams benutzen ...

Weristda 27. Feb 2022

° Die Verbindung ist wiederhergestellt! Quelle Ostsee Zeitung ° Der Wasser Verband hat...

hevilp 27. Feb 2022

Du hast Recht, ich meine Ruhe. PS Ich hatte so einen Fall selber, sorry du hast eben...

Yo2431 26. Feb 2022

° Dieser Zweckverband betreibt selbst auch ein Breitband Netz. ° Ist dieser sauer, dass...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Microsoft: Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland
    Microsoft
    Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland

    Build 2022 Der Microsoft Store soll noch attraktiver werden. So können Kunden ihre Apps künftig ohne lange Wartezeiten direkt veröffentlichen.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /