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Kabel Deutschland: Visuelle Verfügbarkeitskarte nur intern für uns

Wegen offener Fragen zur Verfügbarkeit und zum Datenschutz will Kabel Deutschland dem Entwickler Florian Strankowski nicht erlauben, seine Dienste mit Google Maps zu visualisieren. Doch für interne Zwecke darf er seine Software abgeben.
/ Achim Sawall
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Bild: Andreas Donath/Golem.de

Kabel Deutschland hat Golem.de die Gründe erklärt, warum das Unternehmen es einem externen Entwickler nicht gestattet, eine visuelle Verfügbarkeitskarte der Dienste der Kabelnetzbetreiber anzubieten. Firmensprecher Marco Gassen erklärte die Absage an KDGMap und den Entwickler Florian Strankowski . Der hatte bis zuletzt gehofft, dass der Konzern doch noch mit ihm zusammenarbeitet.

Gassen: "Unsere Kunden nutzen die Verfügbarkeitsabfrage, um schnell und einfach herauszufinden, ob die TV- und Telekommunikationsprodukte von Kabel Deutschland an einer gewünschten beziehungsweise der eigenen Adresse verfügbar und bestellbar(öffnet im neuen Fenster) sind. Eine detaillierte Visualisierung der Verfügbarkeitsabfrage für die ganze Straße oder komplette Gemeinden bietet für den einzelnen Kunden oder Interessenten erfahrungsgemäß keinen informativen Mehrwert."

Um eine hohe Servicequalität bei der Verfügbarkeitsabfrage gewährleisten zu können, müsse die Abwicklung der Verfügbarkeitsabfrage, wie bei allen anderen Providern im Markt auch – komplett im Verantwortungsbereich und unter der Kontrolle von Kabel Deutschland verbleiben. Wenn die Daten von Dritten auf fremden Webseiten dargestellt werden, könne Kabel Deutschland nicht garantieren, dass sie korrekt und vor allem aktuell sind. "Des Weiteren gibt es datenschutzrechtliche Bedenken, wenn Dritte die Verfügbarkeitsdaten massenhaft abrufen und auf fremden Seiten anbieten" , erklärte Gassen.

Generell freue sich Kabel Deutschland, wenn sich Kunden mit Unternehmensthemen beschäftigten und hilfreiche Anregungen gäben. Gassen: "Diese nehmen wir auch gerne auf. Eine Visualisierung der vertraulichen Verfügbarkeitsdaten auf fremden Webseiten können wir jedoch nicht gestatten. Da wir für Kabel-Deutschland-interne Zwecke die Verfügbarkeitsdaten ohnehin schon visualisieren, prüfen wir gerne, inwieweit die von KDGMAP.de entworfene Visualisierung intern genutzt werden könnte."


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