JWST, Google, Matlab: Selbstbildnis eines Weltraumteleskops

Was am 17. März 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
JWST, Google, Matlab: Selbstbildnis eines Weltraumteleskops
(Bild: Pixy.org/CC0 1.0)

Spiegel ausgerichtet: Die 18 Spiegel des James Webb Space Telescope sind jetzt so ausgerichtet, dass sie wie ein einziger Spiegel arbeiten. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erste Fotos veröffentlicht, die das Weltraumteleskop nach Abschluss der Spiegelausrichtung aufgenommen hat: ein Selfie des Spiegels sowie das Bild eines Sterns. Es sei davon auszugehen, dass das Teleskop"die wissenschaftlichen Ziele, für die das Observatorium gebaut wurde, erreichen oder übertreffen wird", teilte die Nasa mit. Das James-Webb-Teleskop war nach vielen Verzögerungen Ende des Dezember 2021 gestartet und hatte seinen Standort im Januar erreicht. Die Spiegelausrichtung begann Mitte Februar. (wp)

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Google steigt in die Formel 1 ein: Die McLaren-Boliden von Daniel Ricciardo und Lando Norris werden künftig die Logos des Mobilbetriebssystems Android und des Browsers Chrome tragen. Auch die Fahrzeuge, mit denen McLaren in der elektrischen Rennserie Extreme E antritt, werden Google-Logos tragen. Finanzielle Details über Googles mehrjähriges Sponsoring für McLaren haben die Partner nicht bekanntgeben. (wp)

Matlab bekommt Simulator für autonomes Fahren: Die aktuelle Version R2022a von Matlab erhält mit dem Roadrunner Scenario eine Umgebung speziell für das autonome Fahren. Damit soll die Logik des Fahrens auf Wegen simuliert werden können. Hinzu kommt außerdem die sogenannten Wireless Testbench. Damit sollen sich die Eigenschaften von Software-defined-Radio (SDR) untersuchen lassen, wie etwa das eigentliche Signal. (sg)

Sifive hat über 2,5 Milliarden US-Dollar an Kapital erhalten: In der Series F kamen weitere 125 Millionen US-Dollar hinzu, außerdem haben erstmals AMD (via Xilinx Ventures) und Samsung Ventures ihr Investment in Sifive öffentlich gemacht. (ms)

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Cobol bekommt neuen GCC-Compiler: Der Entwickler James K. Lowden hat einen neuen Compiler für Cobol vorgestellt. Das GCobol-Projekt erstellt ein GCC-Frontend und übersetzt damit Cobol direkt in ausführbaren Binärcode. Der bisherige GNU Cobol Compiler übersetzt dagegen Cobol in C. Ziel von GCobol sei es, Mainframe-Anwendungen zu kompilieren, damit diese auf Linux laufen können, um die Programme zu portieren. (sg)

Weniger Autos verkauft wegen Chipkrise: Die Autoverkäufe der EU gehen weiter zurück. Im Februar seien knapp 720.000 Neuwagen in der Union verkauft worden, teilt der Branchenverband Acea mit. Das sei das niedrigste Resultat in einem Februar, seit die Acea Verkäufe protokolliert. Grund seien Schwierigkeiten in den Lieferketten. Das größte Problem dabei ist die Versorgung mit Halbleitern. (wp)

Google I/O 2022 wieder nur virtuell: Die Google I/O 2022 wird am 11. und am 12. Mai stattfinden. In einem Tweet spricht Google-Chef Sundar Pichai zwar davon, dass man in diesem Jahr wieder "live" aus dem Shoreline Amphitheatre zurück sei; gleichzeitig ruft er aber dazu auf, der Entwicklerkonferenz online beizuwohnen. Diese Unklarheit sorgte zunächst für Verwirrung. Auf der Webseite der I/O erklärt Google allerdings, dass es keine Tickets gebe und das Event tatsächlich wieder online stattfinden wird. (tk)

Matter verspätet sich: Der neue Smarthome-Standard Matter soll erst im Herbst 2022 und damit später als geplant erscheinen. Wie die Connectivity Standards Alliance (CSA) der Webseite The Verge mitteilt, muss das SDK noch finalisiert werden. Dies sei noch nicht fertig, da mehr Plattformen als ursprünglich gedacht am Standard teilnehmen werden. (tk)

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