Abo
  • IT-Karriere:

JVC: Projektor mit 8K-Auflösung für über 200.000 Euro

JVC hat mit dem DLA-VS4800 einen Projektor für Kinos vorgestellt, der Filme mit einer Auflösung von 8.192 x 4.800 Pixeln an die Leinwand wirft. Möglich macht das ein Trick in der Projektionstechnik.

Artikel veröffentlicht am ,
JVC DLA-VS4800
JVC DLA-VS4800 (Bild: JVC)

Der DLA-VS4800 von JVC ist ein Projektor für 8K-Videos. Dies Auflösung von 8.192 x 4.800 Pixeln erzeugt der japanische Hersteller mit seiner "E-Shift-Pixel-Technik" mit Hilfe eines 4K-Panels.

  • Pixelversatztechnik E-Shift des JVC DLA-VS4800 (Bild: JVC)
  • JVC DLA-VS4800 (Bild: JVC)
Pixelversatztechnik E-Shift des JVC DLA-VS4800 (Bild: JVC)
Stellenmarkt
  1. Rational AG, München
  2. BWI GmbH, Meckenheim, München

Dabei werden mit dem D-ILA-Panel, das eine Auflösung von nur 4.096 x 2.400 Pixeln erreicht, mit einer Frequenz von 120Hz zwei Bilder abwechselnd mit einem geringen diagonalen Versatz erzeugt, so dass der Eindruck einer höherauflösenden Projektion erzielt wird. Es handelt sich dabei jedoch nicht um ein Hochskalieren des Videomaterials - dem Projektor wird 8K-Videomaterial zugespielt. D-ILA ist JVCs Bezeichnung der LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon), einer Reflexionstechnik, die eine höhere Pixeldichte als DLP-Panels ermöglicht.

Die Bildsignale werden über vier DVI-D-Eingänge eingespeist. JVC gibt ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 und eine Helligkeit von 4500 Lumen an. Für das Licht sorgen zwei Hochdruck-Quecksilberlampen mit jeweils 330 Watt. Sie sollen eine Betriebsdauer von bis zu 3.000 Stunden erreichen. Im lichtreduzierten Modus soll der Projektor eine Lautstärke von 50dB(A) erreichen.

Mit Gehäuseabmessungen von 660 x 342 x 783 mm und einem Gewicht von 51 kg ist er nicht für Heimkinos, sondern für Kinos gedacht. Der JVC DLA-VS4800 soll Ende März 2013 in Japan auf den Markt kommen. Einen offiziellen Preis hat JVC bislang nicht genannt.

Nach Informationen der Website AV Watch soll der Projektor 25 Millionen Yen kosten. Das entspricht rund 204.000 Euro. Der Preis umfasst nicht das Objektiv, das separat erworben werden muss. JVC bietet insgesamt 4 Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten an, die für größere oder kürzere Projektionsdistanzen gedacht sind.

Im Februar 2012 hatte die öffentliche Rundfunkanstalt Japans die Entwicklung eines Sensors für extrem hochauflösendes Fernsehen bekanntgegeben, mit dem 8K-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde gemacht werden können. Der Sensor misst 21,5 x 12,1 mm. Die öffentlichen Rundfunkanstalten Japans und Großbritanniens hatten zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London hochauflösendes Fernsehen in Super-Hi-Vision mit 7.680 x 4.320 Pixeln gezeigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

flasher395 26. Mär 2013

Im Grunde ist es nur eine Vertiefung/Wiederholung dessen was der Threadersteller bereits...

nexed 25. Mär 2013

ähm ja, aber das wird im Vorführbereich aka Kino doch irgendwie recht unüblich sein...

ichbinsmalwieder 25. Mär 2013

Der war gut! :-)

ichbinsmalwieder 25. Mär 2013

Wohl doch eher für's Heimkino - im Kino sind eher 10.000 - 30.000 Lumen üblich.

DebianFan 25. Mär 2013

Diese Option haben ARD/ZDF bei dem bestehenden Frequenznutzungsplan nicht.


Folgen Sie uns
       


Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019)

Das Prime TX-700 Fanless vo Seasonic ist das derzeit stärkste passiv gekühlte Netzteil am Markt. Die kompaktere Variante namens PX-500 wiederum passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse, um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019) Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /