Justizministerium: Smartphones sollen verpflichtende Updates bekommen

Wer sich ein Smartphone oder Tablet kauft, soll nicht nach kurzer Zeit ohne Sicherheits-Aktualisierungen dastehen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Zwei Smartphones von Google
Zwei Smartphones von Google (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für Verkäufer von digitalen Produkten soll eine Update-Pflicht eingeführt werden. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Bundesjustizministerium am 10. Dezember 2020 in Berlin veröffentlicht hat.

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"Wer ein Smartphone oder Tablet kauft, soll sicher sein können, dass er oder sie das Gerät auch noch lange nach dem Kauf problemlos und sicher nutzen kann", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Der Referentenentwurf sieht für "Sachen mit digitalen Elementen" eine Aktualisierungsverpflichtung vor, damit Funktionsfähigkeit und IT-Sicherheit langfristig gewährleistet bleiben.

Darüber hinaus möchte Lambrecht die Verbraucher rechtlich besser stellen, falls an einem von ihnen gekauften Produkt ein Schaden auftritt. "Tritt nach dem Kauf einer Sache ein Mangel auf, so wird künftig ein Jahr statt bisher sechs Monate nach dem Kauf vermutet, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag und damit ein Gewährleistungsfall vorliegt."

Die zuständigen Verbände und die Landesregierungen können nun vier Wochen lang Stellung nehmen, ehe das Kabinett und schließlich der Bundestag über das Vorhaben entscheidet.

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FreiGeistler 11. Dez 2020

So ein Unsinn.

robinx999 11. Dez 2020

Wenn bekannte Sicherheitslücken gefixt sind dürfte es als sicher gelten. Versionsupdates...

RAW1 11. Dez 2020

Ist es doch? Hab den Artikel überflogen, aber da war doch die Rede von 'Sachen mit...

LangFinger90 11. Dez 2020

Android sollte komplett von der Hardware unabhängig sein. Die Treiber sind ja auch so...

Eswil 11. Dez 2020

Es steht ja aber auch nicht drin, dass die Updates nichts kosten dürfen. Auch wenn die...



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