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Just Cause 3 im Test: Bombast-Action im Inselparadies

Urlaub der anderen Art: In Just Cause 3 geht es darum, in kurzer Zeit so viel Zerstörung wie möglich anzurichten. Hauptfigur Rico Rodriguez kann auf ein riesiges Arsenal an Waffen und Ausrüstung zugreifen - muss sich aber neben feindlichen Soldaten auch mit Klischees herumärgern.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Just Cause 3
Artwork von Just Cause 3 (Bild: Square Enix)

Medici - das klingt nach mediterraner Entspannung und Sonnenschein. Und die fiktive Inselgruppe hätte tatsächlich das Zeug zum Urlaubsparadies - wäre da nur nicht General Di Ravello, der Liegestrände und Lagunen mit seinen Truppen unterjocht. Im Actionspiel Just Cause 3 unterstützt der Spieler als Rico Rodriguez die Rebellen tatkräftig dabei, den Diktator zu stürzen - wobei ihm nahezu jedes Mittel zur Sabotage recht ist.

Inhalt:
  1. Just Cause 3 im Test: Bombast-Action im Inselparadies
  2. Freiheit mit Einschränkung und das Fazit

Wer bei Just Cause 3 eine interessante Story erwartet, wird wie schon bei den Vorgängern enttäuscht. Es gibt zwar einige Zwischensequenzen und vertonte Dialoge, die aber eher durch viele platte Sprüche, Klischees und einfallslose Ereignisse auffallen. Der Humor wirkt erzwungen, zudem sind die deutschen Stimmen oft aufgesetzt - Spannung und Atmosphäre entstehen so nicht.

Dafür schöpft der Titel spielerisch aus dem Vollen: Gleich zu Beginn schießt Rico mit einem Raketenwerfer von der Tragfläche eines Flugzeugs, später steuert er Geländewagen ebenso wie Boote und Helikopter, springt von Klippen, jagt Brücken und Militäranlagen in die Luft und vollbringt Massenzerstörung nach Zielvorgabe. Just Cause 3 verschwendet wenig Zeit mit Taktik und Knobelei, stattdessen lässt es den Spieler von der ersten Minuten an praktisch pausenlose Action erleben.

  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
  • Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)
Just Cause 3 (Screenshot: Golem.de)

Die Bedienung ist dabei in der getesteten PC-Version denkbar einfach: Mit der Kombination aus Maus und Tastatur werden Fahrzeuge gesteuert, Geschütztürme bedient, Minen angebracht und ausgelöst, Waffen aufgehoben und abgefeuert oder Upgrades installiert.

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Etwas komplizierter zu handhaben, dafür besonders hilfreich ist der Greifhaken, der mit der rechten Maustaste aktiviert wird. Rodriguez kann sich so an nahezu jedem Felsen, Vorsprung oder Hindernis hochziehen und in kurzer Zeit große Entfernungen überwinden. In Kombination mit seinem Wingsuit und dem ebenfalls verfügbaren Fallschirm sind so spektakuläre Flugaktionen in Spider-Man-Manier ebenso wie Abschüsse und Attacken aus der Luft möglich. Rasante Sprünge von Klippen und über Abgründe gelingen nach etwas Übung ebenfalls beeindruckend gut.

Außerdem lassen sich mit dem Greifhaken Gegenstände verbinden und spektakuläre Kettenreaktionen auslösen. Wenn Rico Fässer mit brennbarem Material in ein Kraftwerk zieht, dann brennt, explodiert und rumst es an allen Ecken und Enden. Das freie Ausprobieren und Herumspielen, was sich womit für die größtmögliche Zerstörung kombinieren lässt, stellt einen großen Reiz des Spiels dar.

Freiheit mit Einschränkung und das Fazit 
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Fiutare 10. Dez 2015

Es gibt bessere Beispiele als JC3. Allerdings finde ich das Fahrverhalten nicht ganz so...

mryello 04. Dez 2015

"Wir wissen, unser Spiel ist total verbugt, aber habt Geduld, wir abeiten daran..." meint...

Keksmonster226 03. Dez 2015

Viel Spaß :)

Alex280191 03. Dez 2015

In meinem Fall wird die Welt nur auf gefühlte 50m Entfernung gerendert. Alles was darüber...

Unix_Linux 02. Dez 2015

Bitte googlen


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