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Enterhaken in Aktion: Just-Cause-3-Held Rico lässt sich von einer Leck geschlagenen Gasflasche durch die Lüfte ziehen.
Enterhaken in Aktion: Just-Cause-3-Held Rico lässt sich von einer Leck geschlagenen Gasflasche durch die Lüfte ziehen. (Bild: Square Enix)

Der ultimative Physik-Sandkasten?

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Antolini bringt es auf den Punkt: "Die gesamte Art und Weise, wie sich einzelne Objekte im Spiel zusammensetzen und interagieren, hat sich im Vergleich zu Teil zwei enorm gewandelt. Nehmen wir als Beispiel einen sphärisch aufgebauten Gastank. Eben dieser Tank sitzt in Just Cause 3 auf einer Reihe von Stützpfeilern. Sie können jeden dieser Stützpfeiler individuell zerstören. Sie wollen dafür keine Waffe verwenden? Dann reißen Sie die Pfeiler einfach mit der Winde der Enterhaken-Seile aus ihrer Verankerung. Oder Sie nutzen ein Fahrzeug als Projektil und rammen das Objekt. Natürlich könnten Sie auch den Kopf einer Diktatorstatue als Abrissbirne zweckentfremden und so Ihr Ziel erreichen!"

Um die Kreativität des Spielers anzuregen, ist der Spielschauplatz Medici vielerorts außerdem so angelegt, dass explosive Dominoeffekte möglich sind. Die Macher gehen sogar so weit, daraus eine spezielle Art von Herausforderung mit Physik-Puzzle-Charakter zu stricken. Das heißt Destruction Frenzy - übrigens ein erspielbares Achievement in Just Cause 2 - und wird immer dann verfügbar, wenn eine Feindbasis komplett befreit wurde. Ricos Aufgabe: "Innerhalb einer strikten Zeitspanne und mit einem vorgegebenen Loadout möglichst viel Schaden anrichten, vorzugsweise natürlich durch geschickte Kettenreaktionen", sagt Antolini. Bevor es losgeht, sei allerdings noch Zeit, Objekte mittels Seilverbindung aneinanderzuketten, Haftminen zu platzieren und dergleichen mehr.

Abseits der Enterhaken- und Physik-Spielereien beeindruckte uns vor allem Ricos brandneuer Wingsuit. Deutlich schneller als mit dem noch immer vorhandenen Fallschirm nimmt der Protagonist damit zum Beispiel Reißaus vor der feindlichen Luftwaffe - etwa, indem er nach einem waghalsigen Sturzflugmanöver direkt ins Meer eintaucht. Oder er lauert an einer Klippe einem tieffliegenden Propellerflugzeug auf, folgt diesem mittels Wingsuit für kurze Zeit, zieht sich dann per Enterhaken in Richtung Tragflächen und liefert sich - auf diesen balancierend - ein Feuergefecht mit einem anrückenden Helikopter. Das ist nur einer von vielen Gründen dafür, dass das für Ende 2015 angepeilte Just Cause 3 bei uns einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Eine gesunde Portion Skepsis ist nach unseren ersten Versuchen mit der Pre-Alpha-Version dennoch angebracht. Denn bisher hat das Studio vor allem einen gigantischen, technisch ansprechend inszenierten Open-World-Spielplatz demonstriert. Nun gilt es, diesen mit spannenden Missionen, charmanten Figuren und abwechslungsreichen Herausforderungen zu füllen. Ob das gelingt und wie gut die Geschichte all diese Elemente zusammenhält, dürfte sich auf der Fachmesse E3 im Juni zeigen, wenn die Entwickler neues Material zu Just Cause 3 präsentieren wollen.

 Just Cause 3 angespielt: Rico, Meister der Stahlseile

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Bujin 20. Feb 2015

Und GTA 4 war kein Konsolenport oder wie? Lief alles bestens am Anfang nicht wahr! Ich...

RechtsVerdreher 20. Feb 2015

Komisch ist auch der Party-Zeppelin. Wenn man in dessen Nähe fliegt, wird es immer...



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