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Viel Dino, wenig Sim

Um einen Dino ohne Risiko ausbrüten zu können, müssen wir dessen DNA zu 100 Prozent kennen. Ansonsten sterben die Tiere schneller an Altersschwäche oder Krankheiten oder das Ei zerbricht bei der Inkubation. Bei einem Struthiomimus für 30.000 US-Dollar ist das eine Lappalie, bei einem Ceratosaurus für 550.000 US-Dollar wenigstens ärgerlich, aber bei einem T-Rex gehen die Kosten in die Millionen. Modifizieren wir gar das Genom, indem beispielsweise Hirschkäfer-DNA zugunsten einer höheren Aggressivität und damit eines besseren Rankings implementiert wird, steigt zudem die Mortalität.

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Insgesamt gibt es 42 Arten, allerdings nur landbewohnende Dinosaurier. Ein Aviarium mit Pteranodons oder ein Tank mit einem Liopleurodon ist leider nicht möglich, aber vielleicht hat Frontier Developments ja entsprechende Pläne. Per Map sehen wir zwar immer, wo sich welches Tier aufhält, aber eine sinnvolle Übersichtsliste gibt es nicht. Ohnehin verzweifeln wir gelegentlich an den etwas zu verschachtelten Menüs, um wichtige Informationen zu erhalten. Darunter fallen die Bedürfnisse der einzelnen Spezies, die wir aber erst erfahren, wenn wenigstens ein Exemplar ausgebrütet wurde.

  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
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  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
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  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
  •  Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)
Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)

Pflanzenfresser wie Brachiosaurier oder Edmontosaurier wollen Prärie und sind Rudeltiere. Zwei fleischfressende Ceratosaurier in einem Gehege sind ebenfalls unproblematisch, sofern genug Futter und Wald vorhanden sind und wir Elektrozäune errichten. Ein T-Rex hingegen duldet kein anderes Lebewesen in seinem Revier und attackiert sofort. Werden die Bedürfnisse nicht erfüllt, wirkt sich das negativ auf die Lebenserwartung und das Verhalten der Dinosaurier aus. Das ist aber wichtig, weil eine Verkettung unglücklicher Umstände zum Bankrott führen kann. Hat jemand die Chaos-Theorie erwähnt?

Brechen 'Assets' aus, werden krank oder brauchen wir ein Foto, dann rücken zwei Arten von Teams aus: Per Helikopter betäuben wir die Viecher und transportieren sie zurück oder verkaufen sie. Per Jeep wiederum fahren wir in die Gehege, um Seuchen zu kurieren oder um Zäune zu reparieren. Theoretisch können wir das aus Third-Person-Perspektive manuell erledigen, im späteren Spielverlauf erledigen wir das aber lieber per Task-Liste automatisch. Das ist am Ende einfach effektiver, wenngleich weniger spaßig.

Auch die Besucher haben Bedürfnisse - abseits der Dinosaurier wollen sie essen und trinken, sie wollen Souvenirs kaufen und schnell von einem Gehege zum nächsten. Da die Shops aber praktisch keinen Umsatz generieren, verschachern wir ein T-Shirt für 1 US-Dollar, um das Ranking zu steigern. Der Fokus liegt ganz klar auf den Bewohnern, nicht auf den Besuchern des Parks.

Verfügbarkeit und Fazit

Jurassic World Evolution ist seit dem 12. Juni 2018 für Windows-PC via Steam sowie für die Playstation 4 (Pro) und die Xbox One (X) verfügbar. Das Spiel hat ein FSK-12-Rating erhalten, wohl wegen ein paar blutiger Fress-Animationen.

Wer Dinos mag, dem wird auch Jurassic World Evolution gefallen - wir zumindest haben unseren Park gerne aufgebaut. Das Warten darauf, dass endlich die Fossilien ausgegraben und erforscht sind, nervt allerdings. Immerhin wird im späteren Spielverlauf unsere Aufmerksamkeit durch ausbrechende Dinosaurier so in Anspruch genommen, dass der Leerlauf seltener auffällt. Und warum wir die Bedürfnisse unserer Schützlinge (nein, damit sind nicht die Besucher gemeint) oder deren Anzahl nicht vernünftig in einem übersichtlichen Menü einsehen können, bleibt uns ein Rätsel.

Doch spätestens dann, wenn ein Brachiosauarus majestätisch über die Gras-Savanne stapft oder ein Rudel Raptoren durchs Unterholz in Richtung Zaun rast, ist der seichte Sim-Faktor vergessen: Dieses fantastisch aussehende Leben findet einen Weg.

 Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
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Solarix 19. Jun 2018

Wart's mal ab. da werden noch zahlreiche DLCs kommen. Nach dem 2./3. wird das Spiel dann...

Hotohori 14. Jun 2018

Ich hatte Di Abend leider keine Geduld mehr, hatte einfach gerade Bock drauf und nun...

Kakiss 13. Jun 2018

Jop, dass war eine Erfindung Jurrais Parks, er konnte natürlich auch so sehen und...

ArcherV 13. Jun 2018

Ständig diese früher war alles besser Bittervets. Ist nicht böse gemeint. ;)


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