Jurassic World Evolution 2 im Test: Selbst Ian Malcolm wäre stolz auf uns

Wer mit Frosch-DNA panscht, bekommt Baby-Velociraptoren. Und wer bei Jurassic World Evolution 2 nicht aufpasst, ist schnell bankrott.

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Ian Malcolm liebt Velociraptoren ;-)
Ian Malcolm liebt Velociraptoren ;-) (Bild: Frontier/Screenshot: Golem.de)

Es muss nicht immer ein ausgebrochener T-Rex sein, der zum finanziellen Desaster wird: Bei unserem ersten Versuch, den Jurassic Park und damit John Hammonds Traum doch noch wahr werden zu lassen, haben uns schlicht die Personalkosten in den Ruin getrieben. Beim zweiten Anlauf klappte es - was haben wir uns gefreut, als der König der Echsen brüllend im Regen stand!

Inhalt:
  1. Jurassic World Evolution 2 im Test: Selbst Ian Malcolm wäre stolz auf uns
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Jurassic World Evolution 2 ist der Nachfolger des drei Jahre alten Jurassic World Evolution (Test) und in vielerlei Hinsicht das bessere Spiel, insbesondere mit Blick auf die Komplexität. Verglichen etwa mit einem Planet Zoo (Test), das ebenfalls von Frontier entwickelt wurde, fällt die Simulationstiefe zwar immer noch seicht aus, ist aber dennoch ein Fortschritt gegen den Vorgänger.

Zumindest in der kurzen Kampagne merken wir davon noch wenig, denn deren fünf Missionen wirken eher wie ein halbgares Tutorial auf wenige Stunden gestreckt. Die Story spielt nach dem fünften Film und soll wohl die Lücke zum sechsten schließen - viel mehr als die bekannte Tatsache, dass Dinosaurier frei in den USA herumlaufen, erfahren wir allerdings nicht. Immerhin ist alles standesgemäß vertont, denn Ian Malcolm (Jeff Goldblum) und Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) werden im englischen Original von den Schauspielern gesprochen (Owen Grady hingegen von A.J. LoCascio statt Chris Pratt).

Dinosaurier können anspruchsvoll sein

Auch bei der Komplexität kann die Kampagne mit den anderen drei Modi keinesfalls mithalten: Einige Neuerungen werden zwar vorgestellt, aber längst nicht alle - was den Schwierigkeitsgrad flach hält. So zeigen unsere Saurier nun ein Territorialverhalten: Einige Spezies wollen unter sich bleiben, andere wünschen sich Gesellschaft von artfremden Uhrzeitechsen. Neu ist zudem, dass alle Saurier bestimmte Biotope brauchen, um dort zu fressen - die bisherigen Pflanzenfutterstationen für Herbivoren sind damit Geschichte.

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Ebenfalls neu sind die Wissenschaftler, denn ohne lässt sich ein Park nicht betreiben. Je nach Fähigkeiten variieren die Personalkosten - je mehr, desto teurer. Die Angestellten brauchen wir, um per Micro-Management etwa Fossilien auszugraben, um Eier zu synthetisieren, um kranke oder verletzte Tiere zu heilen und generell um die Forschung voranzutreiben. So können wir Dinosaurier widerstandsfähiger oder weniger aggressiv machen und neue Gebäude freischalten, beispielsweise die gigantischen Volieren (inklusive Mini-Drohne) oder eine künstliche Lagune. Obacht: Wer dem Personal keine Ruhe gönnt, riskiert Sabotagen!

Jurassic World Evolution 2

Endlich Flugsaurier und Meeres-Reptilien!

Waren Flugsaurier im ersten Jurassic World Evolution abseits eines DLCs noch Mangelware, gibt es sie im Nachfolger in vielfältiger Form mitsamt eigenen Bedürfnissen - vom bekannten Pterandon bis hin zum wendigen Dimorphodon. Hinzu kommen Meeres-Reptilien wie der Liopleurodon, der heutige Haie wortwörtlich zum Frühstück frisst - wenn wir die Tageszeit richtig timen. Leider sind die meisten der über 80 Spezies im Sandbox-Modus nicht von Beginn an verfügbar, sondern müssen freigeschaltet werden.

Der Challenge-Modus ist vom Vorgänger bekannt, er wurde mit Patch v1.4 eingeführt. In fünf Nordamerika-Szenarien gilt es unter Zeitdruck bestimmte Herausforderungen zu lösen und ein bestimmtes Sterne-Ranking zu erreichen, was durchaus Spaß macht und locker für zehn Stunden beschäftigt. Uns aber hat das eigentliche Jurassic-Park-Flair gefehlt, weshalb uns der neue Chaos-Modus mit seinen langen Missionen am besten gefallen hat. Und das obgleich er anfangs ganz schön frustrierend war und erst nach einiger Zeit sein Potenzial entfaltet.

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Verfügbarkeit und Fazit 
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