Jurassic Park: Neuralink-Gründer will Dinosaurier wiederbeleben

Will sich Neuralink-Chef Max Hodak mit seinen Tweets profilieren? Und überhaupt: Was soll schon passieren?

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T. Rex dann doch lieber nur als lebensgroßes Modell (hier in Singapur)
T. Rex dann doch lieber nur als lebensgroßes Modell (hier in Singapur) (Bild: Roslan Rahman/AFP via Getty Images)

In 15 Jahren könnten Dinosaurier wieder über Erde wandeln. Das glaubt Max Hodak, Mitgründer des US-Startups Neuralink. Die Menschheit solle versuchen, eine neue Biodiversität zu erschaffen.

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Wenn wir wollten, so twitterte Hodak, könnten "wir wahrscheinlich einen Jurassic Park bauen". In vielleicht 15 Jahren könnte es so weit sein. "Es wären zwar keine genetisch authentischen Dinosaurier", aber möglicherweise kämen "superexotische neue Arten" dabei heraus. Auf wen sich das "wir" bezieht, wird nicht klar. Aber wahrscheinlich ist damit die Menschheit gemeint und nicht das von ihm und Elon Musk gegründete Unternehmen Neuralink.

Ein einem zweiten Tweet bezieht er sich auf Biodiversität. Diese sei "definitiv wertvoll; Erhaltung ist wichtig und sinnvoll", schreibt er. "Aber warum hören wir dort auf? Warum versuchen wir nicht gezielter, neue Vielfalt zu erzeugen?"

Ist ein Eingriff in die Evoluton sinnvoll?

Derart in die Evolution einzugreifen, erscheint jedoch ebenso keine gute Idee, wie die gigantischen Fressmaschinen aus der Vorzeit wiederzubeleben - wie die Jurassic-Park-Filme ja auch eindrücklich zeigen.

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Daneben dürfte das Vorhaben unmöglich sein: Um eine ausgestorbene Spezies wiederzubeleben, bedarf es des Erbgutes. Aus den versteinerten Sauriern lässt sich aber keine DNA mehr extrahieren. Möglich sein könnte das bei Arten, die noch nicht so lange ausgestorben sind, wie beispielsweise das Mammut.

Was Hodak mit seinen Tweets bezwecken will, ist unklar. Er ist Neurowissenschaftler und einer der Gründer von Neuralink. Ein anderer ist SpaceX- und Tesla-Chef Musk, der gern Tweets absetzt, um damit Aufmerksamkeit zu erregen. Gut möglich, dass Hodak ihm nacheifern will.

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Ein Affe spielt in Gedanken Pong

Neuralink hat eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt. Es wurde einem Makaken eingesetzt, der damit laut Neuralink ein einfaches Video spielen kann.

Das Unternehmen geht aber noch weiter: Es will Musik direkt ins Gehirn streamen oder sogar Daten, etwa eine Fremdsprache, ins Hirn laden. Letzteres halten Experten aber für Science-Fiction.

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T2FZ3 07. Mai 2021

Fehlerhafte Logik. Daher unverständliche Sichtweise. Selbst wenn rein gar nichts richtig...

T2FZ3 07. Mai 2021

Da Altern ein genetischer Defekt ist, halte ich die Reparatur auch für möglich, wenn...

Trollversteher 13. Apr 2021

Ich denke, das war nur ein (durchaus gelungenes) Beispiel dafür, dass man die Natur eben...

sys 12. Apr 2021

Das Buch von Michael Chrichton ist von der Chaosforschung inspirert, die in den 1990ern...

kriD reD 11. Apr 2021

Es mag uns wie ein Gleichgewicht erscheinen, ist aber tatsächlich keines. Bei Dawkins...



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