Juniper EX2300-C-12T/P: Kompakt, lüfterlos und mit 124 Watt Powerbudget

Juniper hat seine EX2000-Switch-Serie aktualisiert - und damit auch ein ganz besonderes Modell. Der EX2300-C-12 übernimmt die Nachfolge des EX2200-C-12 und behält trotz deutlicher Verbesserungen seine Qualitäten bei, gerade als Power Sourcing Equipment. Außerdem beherrscht der PoE-Switch jetzt 10GbE.

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Obwohl der kleine EX2300 keinen Lüfter hat, kann er viel Energie für PoE-Geräte bereitstellen.
Obwohl der kleine EX2300 keinen Lüfter hat, kann er viel Energie für PoE-Geräte bereitstellen. (Bild: Juniper)

Juniper hat den EX2300-C als Teil der neu aufgelegten EX2300-Serie vorgestellt. Das Besondere an dem C-Modell ist die Kompaktheit (PDF-Datenblatt). Der 12-Port-Switch mit Gigabit-Ethernet ist sehr klein (1 HE, integriertes Netzteil, 27 cm breit) und bietet trotzdem auf allen Ports Power over Ethernet entsprechend dem PoE+-Standard 802.3at. Das Powerbudget liegt bei dem Gerät mit dem Namen EX2300-C-12P bei 124 Watt. Das ist in der Regel genug, um auf allen Ports VoIP-Telefone zu versorgen oder Access Points der n-Generation. Da der Switch lüfterlos ist, lässt sich das Gerät auch in einem Büro als Power Sourcing Equipment verwenden.

  • Der EX2300 in seiner C-Variante hat insgesamt 12 PoE+-Ports. (Bild: Juniper)
  • Durch die massiven Kühlrippen kann das Gerät passiv gekühlt werden. (Bild: Juniper)
  • Das Netzteil ist integriert. (Bild: Juniper)
Der EX2300 in seiner C-Variante hat insgesamt 12 PoE+-Ports. (Bild: Juniper)
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Der Switch tritt die Nachfolge des EX2200-C-12P-2G an, der vor Jahren bereits wegen dieser Eigenschaften eine Besonderheit war. Damals gab es aber nur ein Power Budget von 100 Watt. Verglichen mit dem Vorgänger bietet der Switch auch eine deutlich bessere Außenanbindung. 10-Gigabit-Ethernet (10GbE) wird nun per SFP+ unterstützt. Zwei entsprechende Schächte gibt es in dem Gerät. Vermutlich müssen die Module von Juniper freigegeben werden, falls der Anwender die Transceiver nicht selbst programmiert.

Mehr Leistung für J-Web

Mehrere dieser Switche lassen sich über ein Virtual Chassis leichter verwalten. Dann erscheinen sie in der Konfiguration als ein einziger Switch. Üblicherweise werden Juniper-Switches über die Kommandozeile konfiguriert (CLI). Für JunOS bietet Juniper aber mit J-Web auch ein Webinterface an. Das ist allerdings bei der EX2200-Serie extrem langsam.

Schaut man in die Spezifikationen fällt aber auf, dass Juniper die Hardware deutlich verbessert hat. Statt einer 800-MHz-ARM-CPU gibt es jetzt einen 1,25-GHz-Takt. Zudem kann der Switch nun auf 2 GByte, also das Vierfache des Vorgängers zugreifen. Auch für das Betriebssystem gibt es jetzt mehr Platz. Statt 1 GByte sind es 2 GByte. Da solche Switche sehr lange softwareseitig unterstützt werden, ist eine deutlich verbesserte Ausstattung von Vorteil.

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Ab wann die Switches direkt verfügbar sind, gibt Juniper nicht an. Über den regulären Handel ist die EX-Serie nur über sehr wenige Händler beziehbar. Neben den Kompakt-Geräten mit 12 Ports hat Juniper auch die ähnlichen 24-Fach-Switches der EX2300er-Serie vorgestellt. Preise werden ebenfalls nicht angegeben. Gerade der Kompakt-Switch ist vermutlich sehr teuer. Der Vorgänger kostet noch immer um die 600 Euro als PoE-Variante (EX2300-C-12P). Ohne PoE (EX2300-C-12T) sind es etwa 200 Euro weniger.

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