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Golem Plus Artikel
Julia Reda:
Mit Datenschutz gegen Werbemonopole

In wenigen Wochen legt das Europaparlament seine Position für ein europäisches Leistungsschutzrecht fest. Im Interview mit Golem.de erläutert die Abgeordnete Julia Reda , warum man besser mit dem Datenschutz gegen die Werbemacht von Google und Facebook angehen sollte.
/ Friedhelm Greis
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Die Piratenpolitikerin Julia Reda (Bild: Tobias M. Eckrich)
Die Piratenpolitikerin Julia Reda Bild: Tobias M. Eckrich / CC-BY 2.0

Die Piratenpolitikerin Julia Reda setzt sich im Europaparlament für eine zeitgemäße Reform des Urheberrechts ein. Dabei lehnt sie es ab, das Urheberrecht im Kampf gegen die Marktmacht der großen IT-Plattformen wie Google und Facebook einzusetzen. Im Interview mit Golem.de plädiert Reda dafür, mit Hilfe des Datenschutzes gegen die personalisierte Werbung der IT-Konzerne vorzugehen. Zudem warnt sie davor, Nachrichten der reinen Verfügungsgewalt der Verlage zu unterstellen.

Golem.de: Frau Reda, nach Ansicht der deutschen Verlegerverbände verdienen die großen Plattformen ihr Geld mit den Inhalten der Verlage. Ist es nicht tatsächlich eher so, dass Google und Facebook mit den Daten ihrer Nutzer das Geld verdienen?

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