Juli-Patchday: Microsoft sichert gegen Angriffe aus der Ferne ab

Mehr als 50 Lücken in Windows, den Browsern Internet Explorer und Edge sowie in seiner Scripting Engine hat Microsoft am heutigen Patchday geschlossen. Die meisten Schwachstellen erlauben es, Code aus der Ferne auf einem Rechner einzuschleusen und auszuführen. Betroffen ist auch Microsofts Hololens.

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Microsoft schließt kritische Lücken in seinen Browsern und in Windows.
Microsoft schließt kritische Lücken in seinen Browsern und in Windows. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Microsoft hat zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, über die Angreifer etwa in Webseiten eingebetteten Schadcode auf einem lokalen Rechner ausführen können (Remote Code Execution). Besonders Microsofts Scripting Engine ist mit zwölf als kritisch eingestuften Schwachstellen betroffen. Administratoren sollten ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Lücken in Microsofts Diensten richten, die ebenfalls aus der Ferne ausgenutzt werden können.

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Als Updates für als kritisch eingestufte Sicherheitslücken gibt es wie üblich für Microsofts Browser Internet Explorer und Edge sowie für Windows, die allesamt anfällig für Remote Code Executions und Speicherfehler sind. Aber auch für Wordpad und die Powershell wurden Schwachstellen beseitigt, die das Ausführen von Code aus der Ferne ermöglichten. Davon betroffen sind auch Microsofts Office-Produkte, etwa wenn ein Benutzer ein speziell präpariertes Excel-Dokument öffnet. Patches gibt es auch für Office für Mac in den Versionen 2011 und 2016. Außerdem hat Microsoft die jüngsten Patches für Adobes Flash-Player für seine Browser integriert..

Flicken für Dienste und die Hololens

In der Webserver-Komponente Http.sys wurde eine Lücke geschlossen, die zur ungewollten Offenlegung von Informationen führen kann. Über Cross-Site-Scripting-Lücken in Exchange und Sharepoint könnten sich Angreifer höhere Rechte verschaffen. Auch in Kerberos wurde eine Lücke geschlossen, über die der erweiterte Authentifizierungsschutz ausgehebelt werden konnte. Das .NET-Framework sowie der Windows Explorer lassen sich durch Denial-of-Service-Angriffe lahmlegen.

Als kritisch stuft Microsoft auch einen Fehler in der Steuerungssoftware für die VR-Brille Hololens ein. Über manipulierte WLAN-Pakete könnten Angreifer Anwendungen installieren, persönliche Daten manipulieren und sogar neue Benutzerkonten einrichten. Allerdings steht die Hololens gegenwärtig nur einigen Entwicklern zur Verfügung.

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