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JuKa: ARD und ZDF starten Jugendkanal als Streamingangebot

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Den geplanten Jugendkanal der öffentlich-rechtlichen Sender darf es geben, aber nicht im Radio und Fernsehen, sondern im Internet. Dies bringe Probleme mit sich, beispielsweise mit Blick auf Urheberrechte, sagte der Intendant des SWR.

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Den von ARD und ZDF geplanten Jugendkanal darf es nur im Internet geben. Ein eigenes Angebot in Radio und Fernsehen haben die Ministerpräsidenten der Länder am 17. Mai 2014 bei der Konferenz in Potsdam abgelehnt. Laut Informationen der dpa habe besonders das CDU-regierte Land Sachsen den Plan abgelehnt.

Der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor sagte: "Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben ARD und ZDF ausdrücklich beauftragt, ein zusätzliches Angebot für unter 30-Jährige zu entwickeln. Zukunftsweisend ist dabei, dass die Beschränkungen im Internet wegfallen. Dass es kein eigenes Programm im Fernsehen geben wird, erschwert allerdings den Start, aber wir werden alles daran setzen, gemeinsam mit dem ZDF ein gutes Angebot im Netz zu entwickeln."

Der Intendant des SWR, Peter Boudgoust, erklärte: "Die Beauftragung entspricht nicht dem ursprünglichen Konzept eines crossmedialen Angebots." Nun müssten sich die öffentlich-rechtlichen Sender auf eine Ausstrahlung im Internet beschränken. Das bringe Probleme mit sich, beispielsweise mit Blick auf Urheberrechte. Damit werde es schwerer, das "Jugendangebot zum Fliegen" zu bringen.

Dazu erklärte der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg: "Die 'kleine Lösung' mit einem Jugendkanal, der nur im Internet an den Start geht, ist zu wenig. Ein solcher Kanal kann kein echtes Angebot für Jugendliche darstellen." Zwar würden viel mehr Angebote im Internet genutzt, ein Internetangebot alleine sei aber zu wenig und werde den Jugendlichen nicht gerecht.

Der Chef des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Tobias Schmid, erklärte: "Jetzt ein Onlineangebot mit einem Blankoscheck von 45 Millionen Euro auszustatten, wird es kaum besser machen." Mit der angestrebten Crossmedialität, insbesondere der Vernetzung mit den jungen Hörfunkwellen der ARD, werde ein übergreifendes Jugendangebot entstehen, das den Wettbewerb erheblich zu Lasten der Privaten beeinträchtige. Dies könne einen neuen Konflikt mit allen anderen Mediengattungen zur Folge haben.


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KritikerKritiker 20. Okt 2014

Ööhh.... Studenten ohne Internet? Wie sollen die denn dann Ihr zeugs bei der Uni...

croal 18. Okt 2014

Was mich stört ist das die ohne Ende Kohle generieren und man echt wenig bekommt. Man...

DerVorhangZuUnd... 18. Okt 2014

Au-weia... Da müssen sie aber aufpassen. Sonst kommt am Ende noch die katholische Kirche...

quineloe 18. Okt 2014

Wie kann man sich ohne Rechtfertigung eigentlich dagegenstellen, und keiner fragt nach?

Koto 17. Okt 2014

Denke da wird man abarten müssen was man bringt. Die Mundpropaganda im Netz würde ich...



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