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Jugendschutz: USK-Altersfreigaben für Spiele auf Google Play

Künftig sollen Spiele auf Google Play mit einer Altersfreigabe durch die USK versehen sein - andere Appstores dürften nachziehen. Die Neuerung in Sachen Jugendschutz betrifft nicht nur Deutschland, sondern über einen weltweiten Verbund auch die Spieler anderer Länder.

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Grafik der IARC
Grafik der IARC (Bild: IARC)

Die Logos der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) werden künftig auch im Onlineshop Google Play zu sehen sein. Damit soll es unter anderem Eltern erleichtert werden, zu kontrollieren, ob ihr Nachwuchs tatsächlich auf Inhalte zugreift, die für sein Alter geeignet sind. Bislang verwendet Google Play ein eigenes, ziemlich kryptisches System für diese Art von Angaben.

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Der eigentliche Clou an der Neuerung in Sachen Jugendschutz ist allerdings, dass Google die USK-Angaben im Rahmen einer weltweiten Initiative namens International Age Rating Coalition (IARC) in seinen Downloadshop einbindet. Das IARC-System umfasst auch die Alterskennzeichen Pegi (Europa), ESRB (Nordamerika), Classification Board (Australia) und ClassInd 2 (Brasilien). Die Institutionen weiterer Länder planen, sich dem System anzuschließen. Für Gebiete ohne eigene Organisation sollen generische IARC-Ratings vergeben werden.

Die Vorarbeiten für IARC laufen seit 2013, die USK gehört zu den Mitgründern. Durch die Kooperation sollen regional eigenständige Jugendschutzbewertungen innerhalb eines einheitlichen globalen Systems für Millionen von Apps ermöglicht werden. Neben Google Play macht auch der Firefox Marketplace von Mozilla mit. Weitere Partner wie der Store von Xbox Live und des Playstation Networks sowie der Nintendo Eshop werden zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. Lediglich Apple zögert noch, sich mit dem App Store der Initiative anzuschließen.

Für Jugendschützer und Politiker aus Deutschland bedeutet die Einführung von IARC ein Erfolg. "Der Markt für Onlinespiele und Apps wächst explosionsartig, und erst mit IARC wird nun ermöglicht, dass Jugendschutz trotz der vielen regionalen Unterschiede auch auf globaler Ebene in diesem Markt funktioniert", so Felix Falk, Geschäftsführer der USK - er ist gleichzeitig auch stellvertretender IARC-Vorsitzender.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig begrüßt, dass Eltern künftig mit IARC "auch auf Smartphones und Tablets für ihre Kinder Spiele und Apps anhand der bekannten Altersstufen auswählen" könnten.



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Clown 18. Mär 2015

Ganz ernsthaft: Womit genau hast Du Dich beschäftigt, um zu so einer Erkenntnis zu...

Der_K 17. Mär 2015

... Viele Eltern interessierts jetzt schon nicht, ob die Kinder CoD oder GTA zocken...

user28817 17. Mär 2015

kwt.


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