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Jugendschutz: Südkorea plant Pornografie- und Gewaltfilter für Jugendliche

Cyber-Mobbing und Gewaltinhalte aus dem Internet sollen südkoreanische Jugendliche in Zukunft nicht mehr auf dem Smartphone erreichen: Die Regierung plant einen Filter.

Artikel veröffentlicht am ,
Südkoreas Regierung möchte Jugendliche besser vor dem Internet schützen.
Südkoreas Regierung möchte Jugendliche besser vor dem Internet schützen. (Bild: Sung-Jun Chung/Getty Images)

Jugendliche Südkoreaner sollen per Smartphonefilter vor schädlichen Einflüssen aus dem Internet geschützt werden. Der Filter soll unter anderem Pornografie- und Gewaltinhalte blockieren. Er müsste von den Herstellern vorinstalliert werden.

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Auch Maßnahmen zum Schutz vor Cyber-Mobbing sind geplant. So soll bei Chatprogrammen wie Kakao Talk ein Filterprogramm Beiträge mit Beleidigungen oder vulgären Inhalten sperren. Auch dieser Filter soll verpflichtend werden. Gleichzeitig sollen Kinder und Jugendliche auch vor weiteren Gefahren wie Medikamentenmissbrauch und Jugendgewalt geschützt werden.

Eine Beratungskommission, die zwölf Ministerien umspannt, soll laut Newsis.com bis 2015 konkrete, bindende Maßnahmen beschließen.

Über 5 Prozent der Südkoreaner smartphonesüchtig

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatten 97,5 Prozent der südkoreanischen Haushalte im Jahr 2010 einen Zugang zum Breitbandinternet. Im gleichen Jahr waren es in Deutschland 75,2 Prozent. Laut der südkoreanischen Statistik-Agentur National Information Society Agency (NIA) verdoppelte sich die Zahl der Smartphonenutzer in Südkorea im Jahr 2011 von 10 auf 20 Millionen.

Die NIA schätzt nach einem Bericht der Associated Press, dass 160.000 südkoreanische Kinder zwischen 5 und 9 Jahren internetsüchtig sind. Die südkoreanische Regierung geht von 2,55 Millionen smartphonesüchtigen Südkoreanern aus, die ihr Smartphone 8 Stunden und mehr am Tag benutzen. Südkoreas Gesamtbevölkerung im Jahr 2010 betrug 50 Millionen.

Vor kurzem hat die Regierung ein Aufklärungsprogramm für Kinder zwischen drei und fünf Jahren beschlossen. Ab dem Jahr 2013 sollen die Kinder vor den Auswirkungen der Internet- und Smartphonesucht gewarnt und dafür sensibilisiert werden. Um das Programm für alle Kinder verpflichtend zu machen, wurden extra Gesetze geändert.



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SaSi 02. Jan 2013

@youssarian: eigentlich dagegen, aber muss jeder für seine kinder selbst entscheiden...

lisgoem8 29. Dez 2012

Ich sag's immer wieder: Kein Internet für Kinder und Jugendliche. Vielleicht mal mit den...

PatrickF 29. Dez 2012

Es wundert mich etwas, dass nicht erwähnt wurde das Südkorea schon viel Filtert. So ist...

Rogolix 29. Dez 2012

Eigentlich sind wir der Spezialfall... Eine Hauptstadt ist normalerweise gleichzeitig...

SaSi 29. Dez 2012

die filterflut wird nix bringen, genauso wie deinen Ausdruck kann man sowas umgehen und...


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