Abo
  • Services:
Anzeige
Counter-Strike Global Offensive
Counter-Strike Global Offensive (Bild: Valve Software)

Jugendschutz: Künftig auch Onlinespiele mit USK-Logo

Counter-Strike Global Offensive
Counter-Strike Global Offensive (Bild: Valve Software)

Computerspiele aus dem Laden tragen die bunten Altersfreigaben der USK - bei Onlinegames ist die Rechtslage komplizierter. Bundesministerin Kristina Schröder will das ändern.

Jugendschutzgesetz oder der Jugendmedienschutzstaatsvertrag: Was im ersten Moment ähnlich klingt, bedeutet für die Anbieter von Onlinespielen wie Counter-Strike derzeit noch einen großen Unterschied, und vor allem Rechtsunsicherheit. Das Jugendschutzgesetz ist das Regelwerk, auf dessen Basis die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ihre bunten Altersfreigabe-Logos für verpackte Games vergibt. Und es ist das Gesetz, das nach dem Willen von Kristina Schröder (CDU), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, künftig auch für Onlinespiele und -filme gilt. "Offline und Online brauchen wir ein soweit wie möglich vergleichbares Niveau des Jugendschutzes", sagte sie.

Anzeige

Für Anbieter von Browser-, Mobile- oder Socialgames und alle anderen Arten von Onlinespielen gilt dann das gleiche System wie für Titel auf DVD oder Blu-ray: Wenn sie sicher sein wollen, dass ihr Programm nicht später von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) auf den Index gesetzt werden kann, können sie es von der USK klassifizieren und freigeben lassen.

Die Kontrolle, ob der Spieler das vorgegebene Alter hat, übernimmt dann nicht mehr beispielsweise das Fräulein an der Ladenkasse, sondern eine von den Eltern eingerichtete Jugendschutzsoftware, wie sie die Telekom oder der Verein Jusprog anbieten. Die Spieleentwickler müssen die Filter in ihren Angeboten berücksichtigen.

Wenn die Bundesländer den Plänen von Schröder zustimmen - was ziemlich wahrscheinlich ist - wäre klar, dass nicht mehr der Jugendmedienschutzstaatsvertrag für den Schutz der Jugend vor Onlinegames zuständig ist. Aus Sicht der Anbieter ist das ein Vorteil: "Ich hoffe, dass wir damit auf dem Weg sind, eine tragfähige und praktikable Lösung zu finden, die der Logik des grenzenlosen Internets und damit den Verbrauchern wie den Inhalte-Anbietern gerecht wird", sagte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. "Die Klarstellung, welche gesetzlichen Grundlagen für online vertriebene Spiele greifen, ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung."

Und auch die USK begrüßt die Novelle. "Damit könnten die gesetzlichen Regelungen gerade bei Computerspielen in einem zentralen Bereich wieder Anschluss an die mediale Realität finden", so Felix Falk, Geschäftsführer der USK.


eye home zur Startseite
elgooG 16. Apr 2012

Es ist ohnehin fraglich ob die Eltern überhaupt wissen was die eigenen Kinder spielen...

Falkentavio 16. Apr 2012

Nein ganz falscher Weg, so würden wir (also unsere Banken und Großindustrien) ja nichts...

Charles Marlow 16. Apr 2012

Oder, wenn deutsche Behörden die ganze Welt "bewerten" wollen.

Lord Gamma 16. Apr 2012

Höchstwahrscheinlich muss man sich zwischen dem Index der BPjM und dem google.de-Index...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Spectra-Physics, Rankweil (Österreich)
  2. vwd GmbH, Kaiserslautern
  3. echion Corporate Communication AG, Augsburg
  4. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  3. 10,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Tele Columbus

    1 GBit würden "gegenwärtig nur die Nerds buchen"

  2. Systemkamera

    Leica CL verbindet Retro-Design mit neuester Technik

  3. Android

    Google bekommt Standortdaten auch ohne GPS-Aktivierung

  4. Kabelnetz

    Primacom darf Kundendaten nicht weitergeben

  5. SX-10 Aurora Tsubasa

    NECs Beschleuniger nutzt sechs HBM2-Stacks

  6. Virtual Reality

    Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  7. Wayland-Desktop

    Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API

  8. Kabelnetz

    Vodafone liefert Kabelradio-Receiver mit Analogabschaltung

  9. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  10. Unitymedia

    Discounter Eazy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. Re: Ich hätte lieber symmetrische 100mbit...

    DerDy | 00:28

  2. Re: Nvidia hat keinerlei Respekt

    486dx4-160 | 00:27

  3. Re: Also ich, Entwickler, Nerd, 23, Single bin...

    DerDy | 00:25

  4. Re: Ist doch alles "kostenlos"

    FreierLukas | 00:18

  5. Re: Ich hätte gerne eine schnelle Leitung

    DerDy | 00:14


  1. 20:00

  2. 18:28

  3. 18:19

  4. 17:51

  5. 16:55

  6. 16:06

  7. 15:51

  8. 14:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel