Jugendschutz: Jugendmedienschutz fordert Filter für Facebook und Youtube

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist mit bestehenden Filtern nicht zufrieden und fordert, die Entwicklung von Filterlösungen für Social-Media-Plattformen wie Youtube oder Facebook voranzutreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Hack des BPjM-Moduls
Der Hack des BPjM-Moduls (Bild: Screenshot Golem.de)

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat nach einem Test die bestehenden Jugendschutzfilter kritisiert. "Die Programme von Jusprog und Telekom zeigten zwar niedrigere Fehlerquoten als die meisten anderen Filter", erfüllten aber noch nicht die Erwartungen, erklärte die Behörde am 30. Januar 2015. "Nur bei pornografischen Websites waren die Filterquoten befriedigend, bei Gewaltdarstellungen oder Rassismus wurde jedes zweite Angebot falsch behandelt."

Stellenmarkt
  1. Spezialist für IT-Sicherheit (m/w/d)
    ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen, Darmstadt, Kassel
  2. Mitarbeiter (m/w/d) - Planung und Betrieb des Kommunikationsnetzes
    Universität Hamburg, Hamburg
Detailsuche

Davon unabhängig müsse "die Entwicklung von Filterlösungen für Social-Media-Plattformen wie Youtube oder Facebook vorangetrieben werden. Bislang können diese nur komplett blockiert oder frei geschaltet werden", verlangte die KJM.

"Gut funktionierende Filterprogramme sind für den Jugendschutz im Internet unverzichtbar", sagte Siegfried Schneider, Vorsitzender der KJM.

Dabei fordert die KJM vor allem von den Anbietern beeinträchtigender Inhalte, finanziell an der Weiterentwicklung von Jugendschutzprogrammen mitzuwirken. Darüber hinaus bedürfe es gemeinsamer Initiativen von Staat und Unternehmen, um den technischen Jugendschutz zeitgemäß zu gestalten. Schneider: "Ein Hochtechnologieland, das Milliarden für bessere Internetanbindung investiert, muss auch in der Lage sein, bestmögliche und einfach zu bedienende Schutzmechanismen zu entwickeln."

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die geheime Filterliste, das sogenannte BPjM-Modul, soll eine Datei zur Filterung indizierter Internetseiten darstellen, deren Anbieter ihren Firmensitz im Ausland haben und jugendgefährdende, schwer jugendgefährdende oder strafbare Inhalte enthalten. Die Liste mit rund 3.000 URLs war im Juli 2014 von einer Hackerin veröffentlicht worden.

Sie sei aus technischer Neugier aktiv geworden und zufällig über die MD5-gehashte BPjM-Liste gestolpert. Mit Hilfe umfangreicher Domainlisten hatte sie Hash-Werte errechnet und dann abgeglichen, ob diese auch auf der BPjM-Liste sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


redwolf 30. Jan 2015

Das ist Aufgabe der Eltern das zu kontrollieren. https://www.yahoo.com/tech/10-ways-to...

Sheep_Dirty 30. Jan 2015

Facebook pfeift doch bereits auf deutsches Datenschutzrecht. Was soll sich beim...

Nigori 30. Jan 2015

Nichts auf die Reihe bekommen aber mitreden wollen. Ich hoffe Youtube wird in Deutschland...

redwolf 30. Jan 2015

https://www.opendns.com/home-internet-security/parental-controls/opendns-home/

User_x 30. Jan 2015

nicht wirklich, aber es wird von einem hintergrundrauschen übertönt, dass bei cdu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Nach Insolvenz: Hersteller von Elektroauto e.Go plant Börsengang
    Nach Insolvenz
    Hersteller von Elektroauto e.Go plant Börsengang

    Das Elektroauto-Startup Next e.go will an die Börse. Das Unternehmen könnte dort mit 1,5 Milliarden Euro bewertet werden.

  2. Fernwartung: Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat
    Fernwartung
    Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat

    Wie schätzt man die weitere Geschäftsentwicklung ein, wenn die Kunden in der Pandemie plötzlich Panikkäufe machen? Das gelang bei Teamviewer nicht.
    Ein Bericht von Achim Sawall

  3. Wochenrückblick: Schlechte Karten
    Wochenrückblick
    Schlechte Karten

    Golem.de-Wochenrückblick Eine neue Grafikkarte und eine mysteriöse Behörde: die Woche im Video.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 120,95€ • Alternate (u.a. AKRacing Master Pro Deluxe 449,98€) • Seagate FireCuda 530 1 TB (PS5) 189,90€ • RTX 3070 989€ • The A500 Mini 189,90€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /