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Jugendschutz: Großbritannien schützt mit Pegi

In Großbritannien gilt ein neues Jugendschutzgesetz. Ab sofort müssen sich Händler beim Verkauf von Computerspielen nach den Freigaben des Systems Pan European Game Information (Pegi) richten.

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Symbol für Gewalt in Spielen
Symbol für Gewalt in Spielen (Bild: Pegi)

Seit dem 30. Juli 2012 gilt in Großbritannien ein neues, verbindliches System für den Schutz von Jugendlichen und Kindern vor Gewalt, Sex und anderen möglicherweise problematischen Inhalten in Computerspielen. Regierung und Parlament haben nach langen Diskussionen - seit 2008 - entschieden, dass das System Pan European Game Information (Pegi) gilt. Bis dahin waren die Altersfreigaben des ursprünglich für Filme zuständigen British Board of Film Classification (BBFC) vorgegeben, oft ergänzt durch die Pegi-Hinweise. Wirklich kompatibel waren beide Systeme nie: Pegi sieht eine Stufe bei 16 Jahren vor, BBFC bei 15 - Feinheiten, die Eltern und wohl auch Jugendschützer nicht verstehen können.

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Händler, die ein Spiel an einen zu jungen Kunden verkaufen, müssen mit Strafen zwischen 5.000 britischen Pfund und sechs Jahren Haft rechnen. Allerdings scheint die Neuregelung noch lange nicht bei allen Anbietern angekommen zu sein: Amazon.co.uk und Play.com etwa führen derzeit bei Spielen nur die Angabe der BBFC auf.

Pegi kommt in 28 europäischen Ländern zum Einsatz. Das System gilt als weniger hart als das der deutschen USK, die Spiele einem aufwendigen Prüfverfahren unterzieht. Bei Pegi hingegen füllt der Publisher selbst ein Onlineformular aus und schickt es an die Einrichtung. Wenn es keine erkennbaren Fehler erhält, gilt die beantragte Alterskennzeichnung. Kritiker bemängeln das ihrer Auffassung nach zu industriefreundliche Prüfverfahren und die Freigabezeichen selbst, die auf der Packung neben der Altersempfehlung Symbole zeigen, die ohne Anleitung kaum zu verstehen sind. So soll eine stilisierte Spinne darauf hinweisen, dass das Spiel Kinder ängstigen könnte.



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