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Jugendschutz: Freie Wähler fordern Verzicht auf "Killerspiele"

Bei der Bundestagswahl 2013 wollen die Freien Wähler erstmals antreten, jetzt beziehen sie Stellung zu Games und anderen internetrelevanten Themen. Bei jüngeren Wählern dürfte die Partei mit ihrem Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger damit nur begrenzt Erfolg haben.
/ Peter Steinlechner
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Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender Bundesverband Freie Wähler (Bild: Thomas Peter/Reuters)
Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender Bundesverband Freie Wähler Bild: Thomas Peter/Reuters

Die Freien Wähler gelten gelegentlich als so etwas wie das liberal-ländliche Gegenstück zur Piratenpartei. In einem Mitte Juni 2012 von der Bundesmitgliederversammlung beschlossenen Eckpunktepapier zum Grundsatzprogramm(öffnet im neuen Fenster) hat die Partei unter anderem eine "Stärkung des ländlichen Raums durch Erhalt und Ausbau der Infrastruktur inkl. Internet" beschlossen. Und sich zum Thema Games geäußert: "Auf moralisch-fragwürdige Killerspiele sollten die Spieleproduzenten künftig freiwillig verzichten", so die Partei laut Stigma-Blog(öffnet im neuen Fenster) in dem politischen Konzeptpapier.

Des Weiteren stellen die Freien Wähler fest, dass das Internet "kein rechtsfreier Raum ist". Und: "Anonyme Beleidigungen haben zu unterbleiben." Die Freien Wähler wollen mit ihrem Bundesverband bei der Bundestagswahl 2013 antreten, Meinungsforscher räumen ihnen geringe Chancen ein, über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. Bislang sind die Freien Wähler nur in Bayern im Landtag vertreten. Dort spielen sie, ebenso wie in einigen anderen Bundesländern, vor allem auf kommunaler Ebene eine Rolle.


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