Jugendschutz: 44 US-Bundesstaaten gegen Tiktok

Verlängert Tiktok übermäßig die Zeit, die junge Menschen auf der Plattform verbringen? Darum dreht sich eine Untersuchung in den USA.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Artwork von Tiktok
Artwork von Tiktok (Bild: OLIVIER DOULIERY/AFP via Getty Images))

Die Videoplattform Tiktok ist wegen möglicher Gefährdung junger Nutzer ins Visier einer Gruppe von US-Bundesstaaten geraten. Eine landesweite Untersuchung solle klären, ob von Tiktok Risiken für Kinder, Teenager und junge Erwachsene ausgehe, teilte die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Maura Healey, am 3. März 2022 mit. Tiktok äußerte sich zunächst nicht.

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Die Ermittlung soll außerdem prüfen, ob Tiktok sich potenzieller Risiken für junge Menschen bewusst gewesen sei und diese womöglich noch gezielt verstärkt habe. Als Beispiele nennt Healey etwa Methoden und Techniken zur Ausweitung des Engagements und der Zeit, die jüngere Nutzer auf der Plattform verbringen.

Sorge um psychische Gesundheit

Healey spricht für ein Bündnis von 44 US-Generalstaatsanwaltschaften, die im Mai 2021 bereits erfolgreich Facebook unter Druck gesetzt hatten, die Pläne für eine Instagram-Version für Kinder zu begraben. Dennoch leitete die Allianz im November 2021 auch schon eine Untersuchung gegen Meta ein.

Kritik an sozialen Netzwerken wie Instagram und Tiktok wegen mangelnden Kinder- und Jugendschutzes sowie angeblich negativen Auswirkungen auf die physische Gesundheit von Jüngeren gibt es schon lange. Dabei geht es immer wieder auch um die Frage, ob die Unternehmen genug tun, um etwa Mobbing oder nicht altersgerechten Inhalten vorzubeugen.

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