• IT-Karriere:
  • Services:

Jugendarbeit: Foxconn lässt Minderjährige arbeiten

Foxconn hat eine Reihe von Minderjährigen in einer Fabrik in China arbeiten lassen, Foxconn habe ihr Alter nicht geprüft, erklärte China Labor Watch. Die Schüler mussten offenbar die gleiche Arbeit machen wie die erwachsenen Arbeiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Foxconn-Produktionsstätte (in Chengdu): Alter nicht überprüft
Foxconn-Produktionsstätte (in Chengdu): Alter nicht überprüft (Bild: Stringer China/Reuter)

Der taiwanische Auftragshersteller Foxconn hat zugegeben, dass in seinen Fabriken in China Jugendliche gearbeitet haben. In der Produktionsstätte in Yantai in Shandong, einer Provinz im Nordosten Chinas, wurden nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua Schülerpraktikanten beschäftigt.

Stellenmarkt
  1. imbus AG, verschiedene Standorte
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Die 56 Berufsschüler waren demnach zwischen 14 und 16 Jahren alt und drei Wochen lang in der Fabrik gewesen. Betroffen waren laut Xinhua 56 Berufsschüler. Das chinesische Gesetz verbietet Arbeit von Jugendlichen unter 16 Jahren.

Gleiche Arbeit, weniger Lohn

Einige der Schüler hatten erklärt, dass ihr Praktikum ein bis drei Monate hätte dauern sollen. Sie hätten einen Lohn von 2.000 Yuan erhalten - deutlich weniger als ein erwachsener Arbeiter, obwohl sie die gleiche Arbeit gemacht hätten.

Die Jugendliche seien Foxconn von ihren Schulen geschickt worden, erklärte die Organisation China Labor Watch (CLW). Diese seien also in erster Linie dafür verantwortlich. Allerdings hätte Foxconn das Alter der Schüler prüfen sollen. CLW hatte vergleichbare Vorwürfe auch schon gegen Samsung sowie dessen Auftragshersteller HEG Electronics geäußert.

Die Schüler sind inzwischen wieder in ihre Schulen zurückgekehrt. Foxconn hat sich bei ihnen entschuldigt. Das Unternehmen erklärte, die Angelegenheit werde untersucht. Diejenigen, die die Schüler eingesetzt hätten, sollen zur Verantwortung gezogen werden. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass auch in anderen Standorten Minderjährige eingesetzt worden seien.

Keine Apple-Geräte

Es sei unklar, welche Geräte in Yanhai gebaut werden, schreibt das Wall Street Journal. Foxconn habe erklärt, grundsätzlich keinen Kommentar über Kunden und Produkte abzugeben. In Yanhai würden aber keine Arbeiten für Apple durchgeführt.

Foxconn ist in der Vergangenheit wiederholt wegen der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. So hatten sich in den vergangenen Jahren mehrfach Arbeiter das Leben genommen. Anfang Oktober hatten Arbeiter in einer anderen Foxconn-Fabrik wegen der Bedingungen bei der Fertigung des iPhone 5 gestreikt. Foxconn bestritt das.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.349€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. F1 2020 für 23,99€, Planet Zoo für 21,99€, Fortnite - Legendary Rogue Spider Knight...

Technikfreak 19. Okt 2012

Nein, mit Spesen war er sogar in China wesentlich teurer als hier. Aber auch das meinte...

Abseus 18. Okt 2012

Das ist eine höchst subjektive Einschätzung. Ich arbeite mit einigen Asiaten zusammen...

Abseus 18. Okt 2012

Dann geh als gutes beispiel voran und kauf nichts mehr aus China, da die...

fehlermelder 18. Okt 2012

Und wenn du in diesen frühen Jahren durch die Arbeit oder einen Unfall am Arbeitsplatz...

Sirus1985 18. Okt 2012

Laut Gamestar und http://derstandard.at/1350258545390/Apple-Zulieferer-Foxconn-gibt...


Folgen Sie uns
       


Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
Golem on Edge
Ein Sekt auf Glasfiber!

Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
  2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
  3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

Thinkpad T14s (AMD) im Test: Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen
Thinkpad T14s (AMD) im Test
Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen

Sechs Kerne und die beste Tastatur: Durch AMDs Renoir gehört das Thinkpad T14s zu Lenovos besten Geräten - trotz verlötetem RAM.
Ein Test von Oliver Nickel und Marc Sauter

  1. Lenovo Auch die zweite Thinkbook-Generation startet bei 820 Euro
  2. Ubuntu Lenovo baut sein Linux-Angebot massiv aus
  3. Yoga (Slim) 9i Tiger-Lake-Notebooks mit hellem 4K-Display

Geforce RTX 3090 ausverkauft: Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!
Geforce RTX 3090 ausverkauft
Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!

Erst Vorfreude, dann Ernüchterung und Wut: Der Kauf der Geforce-RTX-3090-Grafikkarte wird zu einer Reise ohne Ziel, dafür mit Emotionen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Ampere-Grafikkarten Kondensatoren sind der Grund für instabile Geforce RTX 3080

    •  /