Flüchtlinge willkommen
Erstmals gab es auch den Schwerpunkt #refugeeswelcome und Antirassismus mit einem Sonderpreis in Zusammenarbeit mit der Amadeo Antonio Stiftung. Dieser ging an das Projekt "Germany says Welcome", das ein Netzwerk für Flüchtlinge und Helfer schaffen will. Mit der App und der Website soll es Flüchtlingen einfacher gemacht werden, die nächste Ausländerbehörde oder einen kostenlosen WLAN-Hotspot zu finden. Auch der Kontakt zwischen Flüchtlingen und Helfern soll einfacher geknüpft werden können.
Ein weiteres Projekt will Flüchtlingen helfen, die sich noch auf dem Weg in ihr Zielland befinden. "Fuckboarders" sammelt Daten über die Beschaffenheit der Grenzübergänge. Ist kein Durchkommen aufgrund von meterhohem Nato-Draht oder gibt es vielleicht doch irgendwo eine Lücke oder einen Grenzübergang, an dem Flüchtlinge durchgelassen werden - das will das Team mit der Datenbank Flüchtlingen sagen können. Doch dazu müssen diese über ein Webformular Angaben über die Beschaffenheit der Stellen auf ihrem Fluchtweg machen.
An dem Wochenende sind noch viele weitere tolle Projekte entstanden, die alle auf Hackdash zu finden sind, viele Jugendliche stellen ihren Code auch auf Github zur Verfügung. Doch eines ist bei der Präsentation aufgefallen: Nur wenige Mädchen befinden sich unter den jugendlichen Hackern. Das ist auch etwas, das die Veranstalter der Open Knowledge Foundation weiter angehen wollen. "Mit einer Mädels-Quote von rund 15 Prozent sind wir schon mehr als im letzten Jahr", erklärt Paula Glaser. "Das ist allerdings nicht genug, wir wollen, dass es irgendwann mal ausgeglichen sein wird."
"Für das nächste Jahr haben wir uns auch vorgenommen, internationaler zu werden. Konkrete Ideen haben wir noch nicht, bis in einem Jahr ist aber auch noch Zeit", sagt Paula Glaser. So lange werden die jungen Hacker aber nicht warten, um sich wiederzusehen. Auf dem am Jahresende stattfindenden 32C3 des Chaos Computer Clubs wird es nämlich auch einen Hackathon für Jugendliche geben. Und da wollen die meisten Jugendlichen wieder hin, um mit ihrem Code die Welt vielleicht ein klein wenig zu verbessern.
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