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Bluescreen im Spiegel

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der "Smart Mirror" von René und Moritz: Neben der Uhrzeit wird im Spiegel das Wetter und dazu eine passende Kleiderempfehlung angezeigt. Den smarten Spiegel haben sie gebaut, indem sie eine spiegelnde Folie auf ein Display geklebt haben, das von einem Raspberry Pi angesprochen wird. Doch wie es so passiert, zeigte der Spiegel während der Präsentation eine Fehlermeldung - Bluescreens gibt es jetzt also auch im Spiegel. Der Grund dafür: Ein paar Kabel scheinen kurzgeschlossen zu sein und sind durchgeschmort.

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"Warum einfach machen, wenn's auch umständlich geht. Aber trotzdem eine coole Idee", kommentiert ein Vater aus dem Publikum das Projekt "Privacy Patch". Das Ziel des Projekts: verhindern, dass jemand, der sich etwa mit Malware Zugriff auf ein Smartphone verschafft hat, Bilder machen kann. Natürlich kann einfach die Kamera abgeklebt werden, dann kann der Besitzer des Smartphones aber nicht mehr fotografieren. Um eine Lösung zu finden, hat sich das Team in verschiedene Abteilungen aufgeteilt: Design, LED und Display.

Mit einem Club-Mate-Deckel - die es an dem Wochenende zuhauf gibt, denn das Getränk entwickelte sich schnell zum Liebling der Jugendlichen - und mehreren roten LEDs finden sie eine Lösung, unbefugt aufgenommene Bilder zumindest teilweise unkenntlich zu machen: Die im Kreis angeordneten LEDs blenden die Kamera. Die Konstruktion mit dem LED-Deckel ist allerdings ein wenig zu klobig für die Hosentasche, weswegen das Team auch eine weitere Lösungsmöglichkeit fand.

Mit einem Displaypanel konnten sie das Aufnehmen von Bildern verhindern. Ist das Panel des LC-Displays inaktiv, ist es durchsichtig und es können Bilder aufgenommen werden. Wird ein dunkler Inhalt auf dem Panel angezeigt, wird das von der Smartphonekamera aufgenommene Bild schwarz.

Ampel für die Stadt der Zukunft

Gedanken zur Stadt der Zukunft haben sich Jakob, Paul, Emilie, Linus, Simon, Tobias und Alexander gemacht und eine neue Ampel entwickelt. Recht schnell hat sich Simon zum Teamleiter entwickelt und dafür gesorgt, dass alle immer genug zu tun haben, denn nachdem die Funktionalität festgelegt war, musste die Ampel gelötet, eine Anwendung geschrieben und das Modell gebaut werden. Herausgekommen ist eine Ampel, die mit einem zusätzlichen blauen Licht Autofahrern anzeigt, wenn ein Fahrradfahrer auf die Kreuzung kommt. Das soll für mehr Sicherheit sorgen, da Fahrradfahrer oftmals übersehen werden.

Die Ampel gebaut hat das Hardwareteam bestehend aus den beiden 13-Jährigen Emilie und Tobias. Beide hatten schon etwas Löterfahrung, das Designen mit 3D-Druckern war für die beiden aber neu. Im sogenannten Fablab, das für viele das Highlight des Wochenendes darstellte, standen für die Jugendlichen zahlreiche 3D-Drucker, Lasercutter und Messgeräte zur Verfügung, die vom Fablab-Berlin und auch von den Mentoren mitgebracht wurden.

Für seine Idee bekommt das Team gleich zwei Preise: den Hauptpreis "Mit Code die Welt verbessern" und den Preis für das beste Design des Modells, denn nicht nur die Ampel, sondern gleich eine gesamte Kreuzung haben die sieben Jugendlichen gebaut und mit Lego-Mindstorm-Fahrzeugen die Funktionsweise demonstriert.

Musik auf vielen Smartphones zugleich abspielen

Den Preis für den größten Aha-Moment bekommt das Team von Music-Sync. Hartmut, Philipp, Nicolas, Lukas und Mathias haben eine Anwendung entwickelt, die es plattformübergreifend ermöglicht, Musik gleichzeitig von mehreren Smartphones abzuspielen, um eine lautere und flächendeckende Beschallung zu ermöglichen.

Nachdem die Gruppe feststellen musste, dass die Verzögerung bei der Übertragung von Musik per Bluetooth zu stark schwankt, fand sie am Samstag doch noch eine Möglichkeit, ihre Idee umzusetzen: Das Master-Smartphone spielt drei Synchronisationstöne ab, die vom Menschen nicht gehört werden können, während die anderen Smartphones diese Töne mit ihren Mikrofonen aufnehmen und so gleichzeitig das gewünschte Lied starten können.

Die App haben die Jungs sowohl für Android als auch für iOS geschrieben. Noch muss auf jedem Smartphone das Lied lokal vorhanden sein. Eine allgemeine Datenbank zum Streaming soll aber noch folgen - natürlich mit lizenzfreier Musik. Die Jury fragte sich bei dem Projekt nur, warum es so etwas nicht schon viel früher gab.

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Grevier 02. Nov 2015

Wenn du dich dadurch schon doof fühlst, stöber doch mal auf Youtube. Da kannst du dir...

TrudleR 31. Okt 2015

Öhm, und das findest du einfach und simpel? Für den Use Case sind das aber einige "lines...

HibikiTaisuna 27. Okt 2015

Also ich klebe die Rueckseite von meinen Notebooks normalerweise auch zu. Aber nur...

KloinerBlaier 26. Okt 2015

Der Erfinder des Smart-Mirrors ist meines Wissens nach Michael Teeuw. Er entwickelt...

Bouncy 22. Okt 2015

Den Aha-Effekt gibt's gratis schon lange in Form einer ausgereiften App, die dazu noch...


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