Abo
  • Services:

'Was der BND kann, kannst du auch'

Ein anderes Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Nutzern zu zeigen, welche Daten sie in den verschiedenen sozialen Netzwerken preisgeben: genau die, die auch die Geheimdienste der Regierungen sammeln und nutzen, weswegen Joris, Phillipp, Tim, Sören, Johannes und Gian Luka den griffigen Namen "Was der BND kann, kannst du auch" wählten. Mit Hilfe der APIs der sozialen Netzwerke konnten sie die Daten sammeln.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Damit der BND Menschen nicht mit Hilfe von Überwachungskameras finden kann, entwickelte das achtköpfige Team von No Cam eine App, die Überwachungskameras auf einer Karte anzeigt; allein in Berlin sind das rund 1.650 Stück. Die Standorte konnten sie mit Hilfe von Open Data implementieren, das Projekt CCTV-Watch sammelt nämlich weltweit die Koordinaten von Überwachungskameras.

Die Kameras umgehen

Die App kann aber mehr, als nur die Kameras auf der Karte anzeigen. Kommt man in die Nähe einer Kamera, vibriert das Smartphone und weist einen darauf hin, dass ein anderer Weg gewählt werden sollte, um unentdeckt zu bleiben. Bis in die Nacht hat das Team noch an der App gearbeitet - lange nach der offiziellen Nachtruhe. Es wollte aus der App nämlich noch ein Spiel machen, bei dem man so schnell wie möglich eine bestimmte Strecke ablaufen soll, ohne von einer Kamera gesehen zu werden. Mit Freunden sollte dann das Ergebnis verglichen werden können.

Um diese Funktion noch zu implementieren, habe es sich das Team fest vorgenommen, auch nach Jugend hackt an der App weiterzuarbeiten, erklärten die beiden Zwölfjährigen Julian und Paul im Gespräch Golem.de. An dem Wochenende haben sie nämlich eine Menge über App-Programmierung gelernt. Ein wenig Vorkenntnisse in Java hatten beide bereits - das haben sie sich mit Büchern und der Website Codeacademy beigebracht. In der Schule lernen sie nämlich keine Programmiersprache. "Das finde ich schade, dass wir uns das immer selber beibringen müssen. Wir haben an der Schule noch nicht einmal einen Informatik-Leistungskurs", klagt Julian.

Ricochet-Library bringt selbst Mentoren an ihre Grenzen

Dass Geheimdienste gar nicht erst Kommunikationsdaten sammeln können, machen sich die Jungs von Querschläger zur Aufgabe. Sie haben den anonymen Instant Messenger Ricochet, der Hidden-Services auf Tor-Netzwerken nutzt, in eine Haskell-Bibliothek übertragen. Diese Library können jetzt Entwickler einfacher in einen Messaging-Dienst implementieren. Für diese beeindruckende Leistung erhielt das Team den Preis für den besten Code. Bei diesem Projekt hatten allerdings nicht nur die Zuschauer Schwierigkeiten zu folgen, so komplex ist das Ganze, sondern auch die Mentoren stießen teilweise an ihre Grenzen und konnten bei Fragen nicht sofort weiterhelfen.

Nicht nur vom Team Querschläger lernt manch ein Mentor etwas, sondern auch Rene, Elias und Malte konnten den Mentoren etwas Neues zeigen: Eine API für Cat-Content. Diese bauten sie in ihr "Gute Laune Fenster" ein, eine Website für Morgenmuffel, die am Morgen nicht nur Uhrzeit, Wetter und einen RSS oder Social Feed anzeigt, sondern eben auch Bilder von süßen kleinen Kätzchen.

 Jugend hackt: Wo Teenager mal eben CSS an einem Tag lernenBluescreen im Spiegel 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Grevier 02. Nov 2015

Wenn du dich dadurch schon doof fühlst, stöber doch mal auf Youtube. Da kannst du dir...

TrudleR 31. Okt 2015

Öhm, und das findest du einfach und simpel? Für den Use Case sind das aber einige "lines...

HibikiTaisuna 27. Okt 2015

Also ich klebe die Rueckseite von meinen Notebooks normalerweise auch zu. Aber nur...

KloinerBlaier 26. Okt 2015

Der Erfinder des Smart-Mirrors ist meines Wissens nach Michael Teeuw. Er entwickelt...

Bouncy 22. Okt 2015

Den Aha-Effekt gibt's gratis schon lange in Form einer ausgereiften App, die dazu noch...


Folgen Sie uns
       


Macbook Air 2018 - Test

Nach mehreren Jahren spendiert Apple dem Macbook Air ein neues Gehäuse. Trotzdem ist es keine Referenz mehr für Kompaktheit und Gewicht. Das Notebook kann durch andere Dinge trotzdem überzeugen.

Macbook Air 2018 - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
    Machine Learning
    Wie Technik jede Stimme stehlen kann

    Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
    Ein Bericht von Felix Lill

    1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
    2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
    3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

      •  /