• IT-Karriere:
  • Services:

Journalismus: Rundfunkrat will höheren Rundfunkbeitrag gegen Populismus

Journalistische Arbeit kostet Zeit und Geld. Mit einer Erhöhung des Rundfunkbeitrages könne man dem Populismus den Boden entziehen, meint der Vorsitzende des Rundfunkrats. Das gelte nicht nur für klassische Medien.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ein höherer Rundfunkbeitrag soll gegen Populismus helfen.
Ein höherer Rundfunkbeitrag soll gegen Populismus helfen. (Bild: fancycrave1)

Im Kampf gegen Populismus wirbt der Vorsitzende des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks (BR), Lorenz Wolf, für einen höheren Rundfunkbeitrag. "Um dem Populismus den Boden zu entziehen, braucht es journalistische Präsenz und Exzellenz auf allen Ebenen - verstärkt auch im Internet", schreibt Wolf in einem Gastbeitrag in der Augsburger Allgemeinen vom 31. Mai. Der kritische Umgang mit der Wirklichkeit in all ihren Nuancen verlange allen seriösen Medien enorme Anstrengungen ab.

Stellenmarkt
  1. Commerz Direktservice GmbH, Duisburg
  2. WITRON Gruppe, Parkstein (Raum Weiden / Oberpfalz)

"Journalismus, der nicht auf Schnelligkeit setzt, sondern auf Qualität, kostet Zeit und Geld, um mit großer Sorgfalt und unvoreingenommen zu recherchieren und die Ergebnisse für alle Altersgruppen und Bildungsschichten verständlich aufzubereiten", so Wolf. Dafür brauche es hoch qualifiziertes Personal sowie ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Durchhaltevermögen. Wolf schreibt weiter, zu einer Schwächung seriöser Medien in ihrer Rolle als Diskussionsforen hätten auch die fortschreitende Digitalisierung sowie der weltweite Siegeszug der sozialen Medien und Internetplattformen beigetragen.

2009 das letzte Mal erhöht

Der Rundfunkbeitrag beträgt derzeit pro Haushalt 17,50 Euro im Monat. Die Höhe ist bis 2020 festgelegt, wie hoch er danach sein soll, ist noch nicht beschlossen. Der Beitrag wurde seit 2009 nicht erhöht, im Jahr 2015 um 48 Cent gesenkt.

Am 6. Juni wollen die Ministerpräsidenten der Bundesländer bei einem Treffen über Auftrag und Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio beraten. Im März hatte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) bereits eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages auf mehr als 18 Euro gefordert. Mitte vergangenen Jahres schlugen sechs Bundesländer vor, dass der Rundfunkbeitrag zukünftig im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden solle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)

Cerdo 11. Jul 2019

Das sind Äpfel und Birnen. Jetzt sagt jemand "Enteignen" und schon schreit jeder nach...

twil 03. Jun 2019

.. und es "Rundfunkrat will höheren Rundfunkbeitrag für mehr Propaganda" nennen.

correto 03. Jun 2019

Machen die überhaupt noch selber Dokus? Gefühlt sind die wirklich guten Dokus von der BBC...

dirk1405 03. Jun 2019

...kann da auch nichts vernünftiges dabei raus kommen. Das zumindest beim Bayrischen...

Auspuffanlage 03. Jun 2019

Hast du auch Beweise oder Quellen für deine Behauptungen?


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
Wissen für ITler
11 tolle Tech-Podcasts

Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
Von Dennis Kogel


    XPS 13 (9310) im Test: Dells Ultrabook ist besser denn je
    XPS 13 (9310) im Test
    Dells Ultrabook ist besser denn je

    Wir dachten ja, bis auf den Tiger-Lake-Chip habe Dell am XPS 13 nichts geändert. Doch es gibt einige willkommene Änderungen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Dell-Ultrabook XPS 13 mit weniger vertikalen Pixeln
    2. Notebooks Dells XPS 13 mit Intels Tiger Lake kommt
    3. XPS 13 (9300) im Test Dells i-Tüpfelchen

    Passwortmanager: Das letzte Mal Lastpass verwenden
    Passwortmanager
    Das letzte Mal Lastpass verwenden

    Der Passwortmanager Lastpass schränkt seinen kostenlosen Dienst massiv ein. Wir zeigen Alternativen, die obendrein sicherer sind.
    Von Moritz Tremmel

    1. Autofill Microsoft testet Passwortmanager
    2. Sicherheitslücke Admin-Passwort für Rettungsdienst-System ungeschützt im Netz
    3. Sicherheitslücke 800 Zugangsdaten waren auf CSU-Webserver auslesbar

      •  /