Journal: Nutzerdaten verbessern Microsofts Notizapp

Microsofts mit Userdaten verbesserte Notiz-App Journal wird nun im Store angeboten. Personenbezogene Daten seien dabei nicht im Spiel.

Artikel veröffentlicht am ,
Journal ist für das Erstellen von handschriftlichen Notizen gedacht.
Journal ist für das Erstellen von handschriftlichen Notizen gedacht. (Bild: Microsoft)

Mithilfe von Nutzerstatistiken hat Microsoft nach eigenen Aussagen die Funktionsfähigkeit der Notizapp Journal verbessert. Dazu schaute sich das Unternehmen mehrere Aspekte an, etwa in welchen Szenarien die App genutzt wird und welche Auswahlwerkzeuge verwendet werden. Anschließend machte Microsoft die bisher nur im Test vorhandene Software generell verfügbar.

Stellenmarkt
  1. QS Engineer / Testmanager (m/w/d)
    Atruvia AG, Karlsruhe, München
  2. Test Analyst / Software Test Engineer (m/w/d)
    GK Software SE, Berlin, Chemnitz, Jena, Schöneck, Sankt Ingbert
Detailsuche

Das Entwicklerteam war sich zum Beispiel nicht sicher, ob Nutzer, die mit dem Stylus arbeiten, das Markieren und Bearbeiten von Textstellen in PDF-Dateien als sinnvolles Anwendungsszenario sehen. Die Auswertung in der Testphase zeigte: 59 Prozent der Seitentypen sind PDF-Dateien, 41 Prozent leere Seiten für eigene Notizen.

Die meisten verwenden die Stylusspitze

Zudem stellte sich das Team die Frage, welche Tools innerhalb der App genutzt würden. In der Auswertung beschränkte sich Microsoft beispielhaft auf das in Journal enthaltene Auswahlwerkzeug. 49 Prozent der Nutzer wählen Elemente offenbar über Stifttipps aus. Etwa ein Drittel verwendet das Instant Lasso, mit dem ein ganzer Dokumentenbereich ausgewählt werden kann.

Jeweils weniger als ein Zehntel der Nutzer greifen auf spezielle Methoden wie Smart Ink und den Seitenknopf des Stiftes zurück. Smart Ink wird über ein Machine-Learning-System realisiert, das Elemente innerhalb von Dokumenten erkennt und kategorisiert. Entsprechend kann nach diesen dann gesucht werden. Das ist für Microsoft ein Alleinstellungsmerkmal von Journal, wird offensichtlich aber eher weniger genutzt.

  • Auswertung von  Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
  • Auswertung von  Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
Auswertung von Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, virtuell
  2. Microsoft Azure Administration: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Für die Statistiken sammelte Microsoft Nutzerdaten. Nach eigenen Aussagen sind das allerdings nicht die Dokumenteninhalte selbst, was datenschutzrechtlich problematisch wäre. "Microsoft kennt den Inhalt Ihrer Einträge nie, aber allgemeine Nutzungsdaten helfen dem Team, zu verstehen, wie Journal einen Mehrwert schafft und wo Verbesserungen vorgenommen werden können", hieß es.

Microsoft aktualisierte die App Journal für das Design von Windows 11. Sie kann kostenfrei im Microsoft Store heruntergeladen werden. Microsoft will künftig zudem weitere Updates herausbringen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Agile Softwareentwicklung
Einfach mal so drauflos programmiert?

Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
Von Frank Heckel

Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
Artikel
  1. Spielebranche: Management möchte Electronic Arts verkaufen
    Spielebranche
    Management möchte Electronic Arts verkaufen

    EA-Chef Andrew Wilson will eine Firma verkaufen - seine. Verhandlungen soll es mit Amazon, Apple und zuletzt mit Disney gegeben haben.

  2. Chipknappheit: Wafer für Halbleiterproduktion bleiben auf Jahre knapp
    Chipknappheit
    Wafer für Halbleiterproduktion bleiben auf Jahre knapp

    Die Grundlage jedes Chips ist ein Siliziumwafer. Für mehr Chips werden mehr Wafer benötigt - deren Hersteller zögern aber bei Investitionen.

  3. Telemetrie: Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist
    Telemetrie
    Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist

    Seit 1977 befindet sich die Raumsonde Voyager 1 auf ihrer Reise durchs All. Die neusten Daten scheinen einen falschen Standort anzuzeigen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /