Journal: Nutzerdaten verbessern Microsofts Notizapp

Microsofts mit Userdaten verbesserte Notiz-App Journal wird nun im Store angeboten. Personenbezogene Daten seien dabei nicht im Spiel.

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Journal ist für das Erstellen von handschriftlichen Notizen gedacht.
Journal ist für das Erstellen von handschriftlichen Notizen gedacht. (Bild: Microsoft)

Mithilfe von Nutzerstatistiken hat Microsoft nach eigenen Aussagen die Funktionsfähigkeit der Notizapp Journal verbessert. Dazu schaute sich das Unternehmen mehrere Aspekte an, etwa in welchen Szenarien die App genutzt wird und welche Auswahlwerkzeuge verwendet werden. Anschließend machte Microsoft die bisher nur im Test vorhandene Software generell verfügbar.

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Das Entwicklerteam war sich zum Beispiel nicht sicher, ob Nutzer, die mit dem Stylus arbeiten, das Markieren und Bearbeiten von Textstellen in PDF-Dateien als sinnvolles Anwendungsszenario sehen. Die Auswertung in der Testphase zeigte: 59 Prozent der Seitentypen sind PDF-Dateien, 41 Prozent leere Seiten für eigene Notizen.

Die meisten verwenden die Stylusspitze

Zudem stellte sich das Team die Frage, welche Tools innerhalb der App genutzt würden. In der Auswertung beschränkte sich Microsoft beispielhaft auf das in Journal enthaltene Auswahlwerkzeug. 49 Prozent der Nutzer wählen Elemente offenbar über Stifttipps aus. Etwa ein Drittel verwendet das Instant Lasso, mit dem ein ganzer Dokumentenbereich ausgewählt werden kann.

Jeweils weniger als ein Zehntel der Nutzer greifen auf spezielle Methoden wie Smart Ink und den Seitenknopf des Stiftes zurück. Smart Ink wird über ein Machine-Learning-System realisiert, das Elemente innerhalb von Dokumenten erkennt und kategorisiert. Entsprechend kann nach diesen dann gesucht werden. Das ist für Microsoft ein Alleinstellungsmerkmal von Journal, wird offensichtlich aber eher weniger genutzt.

  • Auswertung von  Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
  • Auswertung von  Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
Auswertung von Nutzerverhalten in Microsoft Journal (Bild: Microsoft)
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Für die Statistiken sammelte Microsoft Nutzerdaten. Nach eigenen Aussagen sind das allerdings nicht die Dokumenteninhalte selbst, was datenschutzrechtlich problematisch wäre. "Microsoft kennt den Inhalt Ihrer Einträge nie, aber allgemeine Nutzungsdaten helfen dem Team, zu verstehen, wie Journal einen Mehrwert schafft und wo Verbesserungen vorgenommen werden können", hieß es.

Microsoft aktualisierte die App Journal für das Design von Windows 11. Sie kann kostenfrei im Microsoft Store heruntergeladen werden. Microsoft will künftig zudem weitere Updates herausbringen.

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