Abo
  • Services:

Joule: Intel veröffentlicht teures Entwicklerboard für IoT

Mit dem Joule stellt Intel ein Modul bereit, das vor allem zum Erstellen von rechenintensiven IoT-Anwendungen gedacht ist. Dafür bietet es deutlich mehr Leistung als die Platinen Galileo oder Edison und ist entsprechend teuer.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Intel Joule wird es in zwei Varianten geben.
Das Intel Joule wird es in zwei Varianten geben. (Bild: Intel)

Intel bietet mit dem Joule einen Minirechner an, den der Hersteller selbst als System-on-Module (SOM) bezeichnet. Denn die eigentliche Rechenhardware ist lediglich als Modul in einer Platine mit den Peripheriegeräten und -anschlüssen untergebracht. Das Joule bietet anders als die bisherigen Entwicklerboards von Intel, wie Galileo oder Edison, vergleichsweise potente Hardware für rechenintensive Anwendungen für das Internet of Things (IoT).

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Hersteller Intel verspricht dafür 4K-Videofähigkeiten bei einer geringen Leistungsaufnahme samt eigener spezieller Software und gibt als mögliche Einsatzgebiete die Bilderkennung, Robotik, Drohnen, Virtual Reality, kleine Server oder eben IoT in der Industrie an. Als Beispiel für den Einsatz von Joule nennt Intel etwa Augmented-Reality-Brillen, die Pivothead für die Fertigungslinien von Airbus erstellt hat.

  • Intel Joule (Bild: Newegg)
  • Intel Joule auf dem Dev-Board (Bild: Newegg)
  • Brian Krzanich stellt den Joule auf der IDF 2016 vor. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Intel Joule (Bild: Newegg)

Zwei verschiedene Versionen

Das Joule wird es in zwei Ausführungen (PDF) geben. Die stärkere Variante Joule 570x soll den Quadcore Intel Atom T5700 als Prozessor nutzen mit einem Standardtakt von 1,7 GHz und einem Boost bis zu 2,5 GHz. Der CPU zur Seite stehen 4 GByte LPDDR4 RAM sowie 16 GByte eMMC-Festspeicher. Die kleinere Variante Joule 550x setzt dagegen auf den Quadcore Intel Atom T5500 mit 1,5 GHz Takt sowie 3 GByte RAM und 8 GByte eMMC-Speicher. Bei den Atom-Chips handelt es sich laut der Hardwaredokumentation um Broxton-SoCs mit Goldmont-Prozessorkernen. Broxton war ursprünglich für den Einsatz in Smartphones und Tablets gedacht, die Entwicklung daran hat Intel aber eingestellt.

Beide Geräte sollen darüber hinaus über eine nicht näher spezifizierte Intel-HD-Grafikeinheit für die Aufnahme und Darstellung von 4K-Inhalten verfügen, ebenso wie über WLAN nach 802.11ac mit MIMO-Technik, Bluetooth 4.1, USB 3.0 sowie die für Entwicklerboards typischen Schnittstellen GPIO, I2C, UART.

Das Intel Joule 570x mit dem dazugehörigen Entwicklerboard ist für knapp 370 US-Dollar verfügbar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 1.299,00€

spambox 19. Jun 2017

Intel verkauft auch 128er SSDs für Tausend Euro. Das muss man nicht verstehen. #sb


Folgen Sie uns
       


Hitman 2 - Fazit

Wer ist Agent 47 - und warum ist er so ein perfekter Auftragskiller? Einer Antwort kommen Spieler auch in Hitman 2 unter Umständen nicht näher, dafür erleben sie mit dem Glatzkopf aber spannend und komplexe Abenteuer in schön gestalteten, sehr aufwendigen Einsätzen.

Hitman 2 - Fazit Video aufrufen
Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
    Resident Evil 2 angespielt
    Neuer Horror mit altbekannten Helden

    Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
    Von Peter Steinlechner

    1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

    Lift Aircraft: Mit Hexa können auch Fluglaien abheben
    Lift Aircraft
    Mit Hexa können auch Fluglaien abheben

    Hexa ist ein Fluggerät, das ähnlich wie der Volocopter, von 18 Rotoren angetrieben wird. Gesteuert wird das Fluggerät per Joystick - von einem Piloten, der dafür keine Ausbildung oder Lizenz benötigt.

    1. Plimp Egan Airships verleiht dem Luftschiff Flügel
    2. Luftfahrt Irische Luftaufsicht untersucht Ufo-Sichtung
    3. Hoher Schaden Das passiert beim Einschlag einer Drohne in ein Flugzeug

      •  /