Abo
  • Services:

Jon S. von Tetzchner: Ein halbes Leben für zwei Browser

Browser sind sein Leben - Jon S. von Tetzchner war erst für den Opera-Browser verantwortlich und hat danach mit Vivaldi einen neuen erschaffen, der demnächst um einen vollwertigen E-Mail-Client ergänzt werden soll. Wir haben mit dem Vivaldi-Chef über seine weiteren Pläne gesprochen.

Artikel von veröffentlicht am
Der Mann hinter Vivaldi: Jon S. von Tetzchner
Der Mann hinter Vivaldi: Jon S. von Tetzchner (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Browser, Browser und nochmals Browser: So lässt sich das berufliche Engagement von Jon S. von Tetzchner zusammenfassen. Der Opera-Gründer und Vivaldi-Schöpfer hat bisher sein gesamtes berufliches Leben Internet-Browsern gewidmet. Kurz bevor Vivaldi in der Version 1.5 erscheint, haben wir mit ihm über das Projekt und die künftigen Pläne gesprochen. Für die kommenden Monate hat sich Vivaldi so einiges vorgenommen. "Wenn Kunden nach einer Funktion fragen und der damit einhergehende Aufwand vertretbar ist, wird die Funktion in den Browser eingebaut", sagt von Tetzchner.

  • In Kürze wird Vivaldi 1.5 erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Der E-Mail-Client in Vivaldi wird von vielen sehnlichst erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Bei der Distribution kämpft Vivaldi gegen starke Konkurrenz. (Bild: Vivaldi)
  • Vor Vivaldi war von Tetzchner der Chef von Opera Software - 15 Jahre lang. (Bild: Vivaldi)
  • Von Tetzchner hat nicht viel Mühe, neue Funktionen für Vivaldi zu finden. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner verspricht, auf die Wünsche der Vivaldi-Nutzer einzugehen. (Bild: Vivaldi)
  • Im nächsten Jahr ist eine mobile Version von Vivaldi geplant. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner hat mit Vivaldi noch viel vor. (Bild: Vivaldi)
  • Der Vivaldi-Chef will einen leistungsfähigen Browser anbieten und benutzen. (Bild: Vivaldi)
  • Im Sommer 2017 wird Vivaldi 2.0 erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner hat Vivaldi gegründet und ist der Chef des Unternehmens. (Bild: Vivaldi)
Jon S. von Tetzchner hat Vivaldi gegründet und ist der Chef des Unternehmens. (Bild: Vivaldi)

Am Anfang seiner Karriere mit 24 Jahren arbeitete er bei Telenor, der damaligen staatlichen Telefongesellschaft in Norwegen. Dort entwickelte er in einer Forschungsabteilung gemeinsam mit dem vor zehn Jahren verstorbenen Geir Ivarsøy einen Browser namens Multitorg Opera. Telenor stampfte das Projekt ein, bevor es auf den Markt kam. Von Tetzchner und Ivarsøy übernahmen daraufhin von Telenor die Rechte an dem Browser und verließen das Unternehmen.

Am 30. August 1995 gründeten sie Opera Software - von Tetzchner wurde zum Chef des Unternehmens, nur einen Tag nach seinem 28. Geburtstag. Fünfzehn lange Jahre war er Opera-Chef und blieb nach seinem Rücktritt noch anderthalb Jahre bei der von ihm gegründeten Firma.

Auch nach Opera ließen ihn Browser nicht los

"Als ich Opera Software verlassen hatte, ging ich davon aus, dass ich mich nicht länger mit Browsern zu beschäftigen brauche", sagte der heute 49-Jährige im Gespräch mit Golem.de. Aber es kam anders. "Zwei Jahre später hat Opera die eigene Rendering Engine Presto eingestampft und zugleich die Strategie für den Browser verändert. Zuvor war Operas Philosophie, einen sehr innovativen Browser mit vielen Funktionen anzubieten", erzählt von Tetzchner.

Stellenmarkt
  1. OC Oerlikon, München, Remscheid
  2. SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse, München

"Wir hatten eine enge Bindung zu den Kunden. Sie sagten uns, welche Funktionen sie haben wollten, und wir setzten es um. Und als der Browser eine andere Richtung eingeschlagen hatte, waren die Nutzer enttäuscht und verärgert." Mit einem Mal musste auch von Tetzchner überlegen und entscheiden, welchen Browser er künftig verwendet.

  • In Kürze wird Vivaldi 1.5 erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Der E-Mail-Client in Vivaldi wird von vielen sehnlichst erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Bei der Distribution kämpft Vivaldi gegen starke Konkurrenz. (Bild: Vivaldi)
  • Vor Vivaldi war von Tetzchner der Chef von Opera Software - 15 Jahre lang. (Bild: Vivaldi)
  • Von Tetzchner hat nicht viel Mühe, neue Funktionen für Vivaldi zu finden. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner verspricht, auf die Wünsche der Vivaldi-Nutzer einzugehen. (Bild: Vivaldi)
  • Im nächsten Jahr ist eine mobile Version von Vivaldi geplant. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner hat mit Vivaldi noch viel vor. (Bild: Vivaldi)
  • Der Vivaldi-Chef will einen leistungsfähigen Browser anbieten und benutzen. (Bild: Vivaldi)
  • Im Sommer 2017 wird Vivaldi 2.0 erwartet. (Bild: Vivaldi)
  • Jon S. von Tetzchner hat Vivaldi gegründet und ist der Chef des Unternehmens. (Bild: Vivaldi)
Vor Vivaldi war von Tetzchner der Chef von Opera Software - 15 Jahre lang. (Bild: Vivaldi)

Ehemalige Kollegen und Opera-Anwender wandten sich an ihn und fragten, ob er daran etwas ändern könne. Das war ihm aber nicht mehr möglich. "Bei Opera konnte ich nichts ändern, aber ich konnte ein neues Unternehmen gründen", sagte er. "Wenn Opera Presto nicht eingestampft hätte, wäre es sehr schwer gewesen, mit 19 Jahren Code zu konkurrieren, der teilweise von mir stammte. Als sie [Opera] entschieden, die Arbeit wegzuschmeißen - was meiner Meinung nach keine clevere Entscheidung war, aber ok - veränderte sich damit die Gleichung".

Operas Abkehr von der eigenen Rendering Engine kam im Februar 2013, im Dezember desselben Jahres wurde Vivaldi gegründet. Etwas mehr als ein Jahr später erschien die erste Version von Vivaldi - damals noch eine frühe Entwicklungsversion. Seitdem konnten Vivaldi-Fans die Richtung des Browsers mit beeinflussen. Seit mittlerweile fast drei Jahren ist von Tetzchner wieder Chef eines Browser-Herstellers.

Die Neudefinition eines leistungsfähigen Browsers 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 319€

plutoniumsulfat 14. Nov 2016

Er schrieb ja auch, dass man es ändern kann.

Private Paula 11. Nov 2016

Als ich die 64 Bit Version installiert habe bin ich über den SandBox Bug in Verbindung it...

Anonymer Nutzer 10. Nov 2016

"Supergaus" sind, wenn überhaupt, ein befallenes System und / oder abgegriffene Daten an...

Anonymer Nutzer 10. Nov 2016

Und ist Dein E-Mail-Programm "kompromittiert", hast Du den selben Effekt. Wie kommt man...

frank88 10. Nov 2016

There is an increasing tendency on the Net to use css for visual effects. Examples are...


Folgen Sie uns
       


Kingdom Hearts 3 - Test

Das Actionspiel Kingdom Hearts 3 von Square Enix bietet schöne und stimmige Abenteuer in vielen unterschiedlichen Welten von Disney.

Kingdom Hearts 3 - Test Video aufrufen
Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und Spiegel
    XPS 13 (9380) im Test
    Dell macht's ohne Frosch und Spiegel

    Und wir dachten, die Kamera wandert nach oben und das war es - aber nein: Dell hat uns überrascht und das XPS 13 (9380) dort verbessert, wo wir es nicht erwartet hätten, wohl aber erhofft haben.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Mit Ubuntu Dell XPS 13 mit Whiskey Lake als Developer Edition verfügbar
    2. XPS 13 (9380) Dell verabschiedet sich von Froschkamera

      •  /