Jolly: Arduino-Chip ergänzt Bastelrechner um WLAN-Empfang

Das Jolly-Modul wird von einem der Co-Gründer des Arduino-Projektes entwickelt. Es ergänzt das Standard-SoC um ein WLAN-Modul.

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Das Jolly-Modul ersetzt den Microcontroller des Arduino Uno.
Das Jolly-Modul ersetzt den Microcontroller des Arduino Uno. (Bild: Jolly)

Der ehemalige Arduino-Mitarbeiter und Co-Gründer Gianluca Martino will auf Kickstarter (via Toms Hardware) einen eigenen Microcontroller für den beliebten und verbreiteten Bastelrechner finanzieren. Unter dem Namen Jolly entsteht der Chip, der mit WLAN-Modul ausgestattet ist. Mittels etwas Bastelarbeit kann das Board so eine Drahtlosverbindung nutzen. Die Standardversion ist damit nicht nativ ausgerüstet.

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Das Jolly-Modul ist im Prinzip ein ATMega328PB-Chip, der den auf dem Arduino genutzten ATMega328P ersetzt. Daneben ist auf dem IC ein WLAN-Modem - ein ESP8266 - als ESP8285 mit 2 MByte Flash-Speicher und integrierter Antenne verbaut. Dieses beherrscht WLAN nach 802.11n, also Wi-Fi 4. Die Kommunikation zwischen CPU und WLAN-Modul erfolgt über SPI und UART.

Kompatibel zu Arduino-Bastelprojekten

Um das Jolly-Modul zu nutzen, wird zuvor das mitgelieferte ATMega-IC abgebaut und direkt durch das neue Produkt ersetzt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass der Formfaktor des kleinen Bastelboards erhalten bleibt und die GPIO-Pins für andere Schaltungen genutzt werden können. Da es sich beim Jolly zudem um einen zum Atmega328P-Chip kompatiblen SoC handelt, sollten auch Scripts und Software der Arduino-Umgebung weiterhin mit einem gemoddeten Board funktionieren.

  • Jolly-Modul für den Arduino Uno (Bild: Jolly)
  • Jolly-Modul für den Arduino Uno (Bild: Jolly)
  • Jolly-Modul für den Arduino Uno (Bild: Jolly)
Jolly-Modul für den Arduino Uno (Bild: Jolly)

Die Crowdfunding-Kampagne des Jolly-Moduls soll demnächst starten. Einen Preis dafür gibt es noch nicht. Crowdfunding-Kampagnen wie diese sind zudem kein Garant für ein fertiges Produkt. Das Team um Martino sammelt zunächst Geld ein, um das Projekt umsetzen und die Herstellung beginnen zu können. Ob Kunden dann wirklich ein fertiges Produkt erhalten, ist nicht hundertprozentig sicher.

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