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Der Hauptbildschirm ist vertraut

Der Hauptbildschirm ähnelt dem der aktuellen Sailfish-OS-Version: Aktuell verwendete Apps werden als kleine Karten angezeigt, die bei einigen Apps interaktiv sind. So können Nutzer etwa E-Mails abfragen, ohne überhaupt in die E-Mail-App gehen zu müssen. Geöffnete Anwendungen werden wie gewohnt auf dem Startbildschirm abgelegt, indem von rechts nach links in das Display gewischt wird.

  • Jolla-COO Marc Dillon präsentiert das Jolla Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jolla-COO Marc Dillon präsentiert das Jolla Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jolla-COO Marc Dillon präsentiert das Jolla Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Jolla-COO Marc Dillon präsentiert das Jolla Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Anwendungen durch eine Wischgeste von oben in das Display hinein zu schließen, funktioniert bei Sailfish OS 2.0 nicht mehr. Dies geht jetzt nur noch, indem der Nutzer länger auf eine freie Stelle des Hauptbildschirms tippt und anschließend die Kacheln schließt. Ein Wisch von oben nach unten bringt stattdessen ein neues Einstellungsmenü zum Vorschein. Hier können Optionen wie WLAN oder Bluetooth aktiviert oder das Hintergrunddesign des Startbildschirms geändert werden.

Partnerseite mit speziellen Inhalten

Wischt der Nutzer vom Hauptbildschirm nach links, erscheint die neue Partnerseite: Jolla plant, sein Tablet insbesondere in Märkten wie Indien und China zusammen mit Partnern auf den Markt zu bringen, etwa Snapdeal. Diese haben dann auf der Partnerseite Platz, um dem Nutzer gezielt ihre Inhalte zu präsentieren.

Was sich zunächst wie nervige Werbung anhört, kann jedoch auch mit durchaus nützlichen Inhalten gefüllt werden. So sollen auch Streaming-Anbieter wie etwa Netflix hier einen direkten Zugang zu ihrem Service einbinden können. Laut Jolla hat der Nutzer zudem die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, welche Inhalte er sehen möchte; auch die Deaktivierung der Partnerseite soll möglich sein.

Insgesamt macht Sailfish OS 2.0 auf uns einen sehr guten Eindruck. Das Betriebssystem läuft bereits auf den uns gezeigten Vorserienmodellen flüssig, die neue Bedienungsstruktur gefällt uns besser als die bisherige. Angestammte Sailfish-OS-Nutzer müssen sich möglicherweise bei einigen Gesten etwas umgewöhnen, dafür ist die Bedienung deutlich komfortabler.

Design erinnert an das Jolla-Smartphone

Das Jolla Tablet selbst ist aufgrund seines Designs deutlich als Jolla-Gerät erkennbar. Die Ecken sind ähnlich abgerundet wie beim Smartphone, allerdings fehlt das eckige Pendant der Other Half - die Rückseite des Jolla Tablets ist nicht abnehmbar.

Das 7,85 Zoll große Display des Tablets hat eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln, was eine Pixeldichte von 330 ppi ergibt. Inhalte werden scharf dargestellt, die Farben sind natürlich. Im Inneren des Tablets arbeitet ein Intel-Atom-Prozessor Z3735F, ein Baytrail-SoC am unteren Leistungsspektrum. Erstmals läuft Sailfish OS damit auch auf Intel-Prozessoren, bisher war das Betriebssystem nur mit ARM-Chips kompatibel.

2 GByte Arbeitsspeicher und 5-Megapixel-Kamera

Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 128 GByte ist eingebaut. Auf der Rückseite ist eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut, deren Qualität wir nach unserem Test noch nicht beurteilen können. Die Frontkamera hat 2 Megapixel.

Der Akku des Jolla Tablets hat eine Nennladung von 4.450 mAh, zur Akkulaufzeit hat Jolla noch keine Angaben gemacht. Das Tablet misst 203 x 137 x 8,3 mm und wiegt 384 Gramm.

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 Jolla Tablet im Hands on: Sailfish OS funktioniert auch auf dem TabletFazit 
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subhuman 04. Mär 2015

Dann hoffen wir mal, dass das klappt. Ich habe mir das Ding heute bestellt und bin mir...

Thaodan 03. Mär 2015

Stimmt schon nur was mich stört das Telepathy als Zentral Feature nicht unterstützt und...


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