• IT-Karriere:
  • Services:

Jolla Tablet: 8-Zoll-Tablet mit Sailfish OS geplant

Nach dem Smartphone kommt etwas Größeres: Jollas erstes Tablet kommt mit einem 7,85-Zoll-Display, Intel-Prozessor und dem intuitiven Betriebssystem Sailfish OS. Fertig ist das Gerät aber noch nicht - der Hersteller sammelt derzeit Geld bei Indiegogo.

Artikel veröffentlicht am , /
Für das neue Jolla Tablet sucht der Hersteller Unterstützer.
Für das neue Jolla Tablet sucht der Hersteller Unterstützer. (Bild: Jolla)

Der finnische Hersteller Jolla hat sein ersten Tablet vorgestellt. Das schlicht Jolla Tablet genannte Gerät ist allerdings noch nicht im Laden erhältlich: Das Projekt soll über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert werden. Damit will Jolla eine enge Zusammenarbeit mit den Unterstützern erreichen. Wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen soll, ist allerdings unklar.

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Berlin
  2. Wahl EMEA Services GmbH, Unterkirnach bei Villingen-Schwenningen (Home-Office möglich)

Das Jolla Tablet soll einen 7,85 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln haben. Das ergibt eine Pixeldichte von 330 ppi, was für eine scharfe Bilddarstellung sorgen dürfte. Für die Rückseite ist eine 5-Megapixel-Kamera geplant, vorn gibt es eine 2-Megapixel-Kamera. Eine wechselbare Rückseite wie beim Jolla Smartphone scheint das Tablet nicht zu haben.

  • So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)
  • So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)
  • So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)
  • So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)
  • So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)
So soll das Jolla-Tablet aussehen. (Bild: Jolla)

Im Inneren des Tablets ist ein Quad-Core-Prozessor von Intel geplant, der mit 1,8 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher liegt laut Jolla bei einer Größe von 2 GByte, der interne Flash-Speicher wird 32 GByte groß sein und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist vorhanden.

Das Tablet wird es nur in einer WLAN-Ausführung geben und es wird einen 4.300-mAh-Akku haben. Das Tablet misst 203 x 137 x 8,3 mm und wiegt 384 Gramm.

Tablet mit Sailfish OS 2.0

Das Tablet wird wie Jollas Smartphone mit dem hauseigenen Betriebssystem Sailfish OS herauskommen. Der Meego-Nachfolger zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung mit Gesten sowie einer von Android und iOS merklich unterschiedlichen Benutzeroberfläche aus. Apps werden geschlossen, indem von oben in das Display hineingewischt wird. Mit einem Wisch seitlich in den Bildschirm hinein werden sie auf dem Startbildschirm abgelegt. Hier findet der Nutzer alle aktuell genutzten Anwendungen als kleine Fenster.

Auf dem Jolla Tablet sollen wie beim Smartphone auch Android-Apps laufen. Diese werden wie native Sailfish-OS-Anwendungen gestartet. Seit einiger Zeit werden sie zudem in einzelnen Fenstern angezeigt und nicht wie vorher alle in einem - das erhöht die Übersichtlichkeit.

Finanzierung über Crowdfunding-Kampagne

Die Crowdfunding-Kampagne für Jolla Tablet bei Indiegogo beginnt heute und dauert bis zum 9. Dezember 2014. Das Finanzierungsziel ist mit 380.000 US-Dollar angegeben. Die ersten 1.000 Unterstützer können das Jolla Tablet für günstige 190 US-Dollar erhalten - sofern das Finanzierungsziel erreicht und das Tablet produziert wird. Die zweiten 1.000 Unterstützer würden das Tablet für 200 US-Dollar bekommen. In beiden Fällen würden 20 US-Dollar Versandkosten dazukommen, so dass sich der Preis auf 210 respektive 220 US-Dollar erhöht.

Im Mai 2015 will Jolla das Tablet ausliefern. Ob es das Tablet dann auch regulär geben wird, ist noch nicht entschieden. Daher ist auch nicht bekannt, was das Tablet dann kosten würde. Der Hersteller betont aber, dass die 2.000 Unterstützer das Tablet in jedem Fall zum Vorzugspreis bekommen würden.

Nachtrag vom 19. November 2014, 13:30 Uhr

Jolla hat das Finanzierungsziel von 380.000 US-Dollar bereits gegen Mittag - also nach etwas mehr als zwei Stunden - erreicht. Aktuell haben Unterstützer für das Jolla Tablet knapp 480.000 US-Dollar zugesichert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Surviving Mars - First Colony Edition für 5,29€, Monopoly - Nintendo Switch Download Code...
  2. (u. a. Patriot Viper 4 8-GB-Kit DDR4-3000 für 38,99€ + 6,99€ Versand statt 55,14€ inkl...
  3. 139,90€ (Bestpreis mit Cyberport. Vergleichspreis ca. 160€)
  4. 279,99€ (Vergleichspreis 332,19€)

nepa 24. Nov 2014

Wow tatsächlich, danke :)

nvs 20. Nov 2014

Es macht richtig Spaß damit zu arbeiten. Nach kurzer Zeit ist die Bedienung ins Blut...

Anonymer Nutzer 20. Nov 2014

uuu... 890K Ich hoffe Sie schaffen die Million ;)

mingobongo 19. Nov 2014

es muss nicht immer nach knapp ein Jahr gleich wieder der nächste Ersatz her. Denke und...

Gormenghast 19. Nov 2014

Danke!


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /