Jolla: Sailfish OS 4 erscheint mit Firejail und Android-9-Support

Die Version 4 des alternativen Smartphone-Systems Sailfish OS wird an Nutzer verteilt. Das erste Jolla-Phone erhält das Update nicht mehr.

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Sailfish 4 wird verteilt.
Sailfish 4 wird verteilt. (Bild: Jolla)

Der Hersteller Jolla hat die vierte große Hauptversion seines auf Linux aufbauenden Smartphone-Betriebssystems Sailfish OS veröffentlicht und verteilt dies nun als Update an seine Nutzer. Das gilt für die eigenen Geräte Jolla C und Jolla Tablet sowie für den Port des Systems auf einige Xperia-Geräte von Sony, mit denen Sailfish OS ebenfalls genutzt werden kann. Das inzwischen mehr als sieben Jahre alte Jolla-Phone wird nicht mehr unterstützt.

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Als wichtigste Neuerungen verspricht Jolla verschiedene Sicherheitsfunktionen, App-Updates sowie eine bessere Verwaltung in Unternehmensnetzwerken. Zu Sailfish OS hinzugekommen ist etwa die Unterstützung für die Linux-Sandbox-Technik Firejail. Damit lassen sich Zugriffe einer App auf Teile des Systems verhindern, was eben das Ausnutzen von Sicherheitslücken erschweren soll. Mit dem Entwicklungsmodus des Systems kann Firejail weiterhin komplett ausgeschaltet werden.

Aktualisiert haben die Beteiligten außerdem die im System genutzte Rendering Engine und den Browser, die nun auf der ESR-Version 60 von Firefox Gecko basieren. Das Team nutzt damit erstmals Code auf Basis von Rust und bietet somit eine bessere Kompatibilität. Diese Browserversion wird von Mozilla offiziell seit Herbst 2019 nicht mehr unterstützt.

Auf den Geräten Xperia XA2 und Xperia 10 unterstützt Sailfish OS nun offiziell die Android-API in Version 9. Das bedeute nicht nur bessere App-Kompatibilität, sondern laut der Ankündigung auch eine bessere Unterstützung der grundlegenden Treiber. Der Android-Support soll sich damit künftig leichter pflegen lassen.

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Für die Version 4 von Sailfish OS haben die Beteiligten außerdem viele Kleinigkeiten an der eigenen Oberfläche verändert, wovon sich das Team Detailverbesserungen verspricht. Dazu gehört etwa die Unterstützung für einen QR-Code-Scanner direkt in der Kamera-App oder eine bessere Kontaktverwaltung. Erfreut zeigt sich das Team über die Zusammenarbeit mit den Sailfish-Lizenznehmern vor allem in Russland. Dadurch ist etwa ein Mobile Device Management (MDM) entstanden, was die Nutzung von Telefonen mit dem System in Unternehmen ebenso wie in Behörden vereinfachen soll. Weitere Einzelheiten listen die Release Notes.

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